Lily Allen spricht offen über ihre Beziehung mit Jonah Freud
Lily Allen (41) hat sehr offene Worte über ihr Innenleben in Beziehungen gefunden. Im Gespräch mit dem Perfect-Magazin sprach die Sängerin über ihre Beziehung zu dem Autor Jonah Freud und darüber, was sie von einem Partner braucht. Finanziell sei sie zwar komplett unabhängig und leiste sich ihre teuren Wünsche selbst – emotional habe sie aber durchaus großen Bedarf an Zuspruch. "Ich frage dann: 'Liebst du mich?', 'Wirst du mich verlassen?', 'Ich bin hässlich, oder?' Ich brauche viel Bestätigung", schilderte sie ihre Unsicherheiten. Die Musikerin und der Schriftsteller wurden im vergangenen Jahr immer wieder gemeinsam gesehen – bei Restaurantbesuchen in London, bei Lilys Weihnachtsfeier im Stringfellows und auf einer Reise nach Rom. Einblicke in ihr gemeinsames Privatleben gab es bislang allerdings kaum. Jonah stammt aus einer prominenten Familie: Er ist der Sohn des Unternehmers Matthew Freud (62) und ein Ururenkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud (†83).
Im Hinblick darauf, wie pflegeintensiv sie sich selbst einschätzt, verortete Lily sich auf einer Skala zunächst bei sieben oder acht – differenzierte dann aber genau zwischen materiellen Ansprüchen und emotionalen Bedürfnissen. "Ich bin sehr pflegeleicht. Ich bezahle meinen ganzen eigenen Scheiß. Ich gehe zwar gerne in teure Restaurants, aber ich würde niemals von jemand anderem erwarten, dafür zu bezahlen", schilderte die Sängerin. Und weiter: "All die schönen Dinge im Leben ermögliche ich mir selbst. Das ist also nicht pflegeintensiv. Es sei denn, wir sprechen über den Aufwand, den ich für mich selbst betreibe. Dann ja, zehn. Aber anderen gegenüber nicht. Ich verlange keine bestimmte Menge an Aufmerksamkeit. Ich rege mich nicht auf, wenn Leute mich nicht anrufen."
Vor ihrer Beziehung mit Jonah Freud war Lily Allen mit Stranger Things-Star David Harbour (51) verheiratet. Lily und David hatten sich über die Promi-Dating-App Raya kennengelernt und ihre Liebe 2019 öffentlich gemacht. Während der Coronapandemie gaben sie sich 2020 in Las Vegas das Jawort, ehe 2025 die Trennung folgte. Die belastenden Erfahrungen aus der Ehe und deren Ende verarbeitete die Musikerin später auf ihrem Album "West End Girl". In den Songs thematisiert Lily unter anderem Lügen, Affären und emotionale Belastungen. David machte anschließend jedoch deutlich, dass die dort geschilderten Geschichten seiner Erinnerung nach nicht in jedem Punkt den tatsächlichen Geschehnissen entsprechen. Zugleich respektiere der Schauspieler Lilys Recht, ihre persönlichen Erlebnisse in ihrer Kunst aufzugreifen.












