Selbstsabotage ade: Anna Faris spricht über Nüchternheit
Anna Faris (49) trinkt keinen Alkohol mehr – und hat nun erstmals öffentlich über diesen Schritt gesprochen. In der aktuellen Folge des Podcasts "Dear Chelsea" verriet die Schauspielerin im Gespräch mit Chelsea Handler (51), was sie zu ihrer Nüchternheit bewogen hat. Bei sich selbst habe sie einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Trinken und depressiven Gefühlen festgestellt. Um sich nicht immer wieder selbst im Weg zu stehen, habe sie deshalb Abstand vom Alkohol nehmen müssen. "Ich musste einen Schritt zurücktreten, um mich nicht selbst zu sabotieren", erklärte sie in dem Podcast. Wann genau sie mit dem Trinken aufgehört hat, ließ die Darstellerin offen. Auch zu ihrem früheren Konsum oder zum Beginn ihrer Nüchternheit machte sie keine weiteren Angaben.
Auch Annas veränderter Blick auf ihre Karriere kam in dem Gespräch zur Sprache. Chelsea vermutete, dass diese neue Haltung mit dem Abschied vom Alkohol zusammenhänge. Die Schauspielerin stimmte ihr zu und bezeichnete die Entwicklung im Podcast als "eines der vielen Geschenke" ihrer Nüchternheit. Erst im vergangenen Jahr habe sie aufgehört, für ihre Laufbahn als Komödiendarstellerin undankbar zu sein. Inzwischen könne Anna besser würdigen, was ihre Rollen bei anderen Menschen auslösen. Wenn sie erkannt werde und jemand wegen einer albernen Szene aus einem ihrer Filme lächle, wisse sie das mittlerweile zu schätzen. Neben dem Alkoholverzicht habe noch eine weitere Veränderung ihre psychische Gesundheit spürbar beeinflusst: Hormonpflaster hätten bei ihr "einen riesigen Unterschied gemacht", erklärte sie gegenüber Chelsea. Nähere Angaben zu dieser Behandlung oder ihrem Zusammenhang mit den depressiven Gefühlen machte Anna in der Podcastfolge nicht.
Ihre persönlichen Aussagen folgen kurz nach einem Auftritt bei der Premiere von "Spa Day" in Las Vegas. Dort waren einigen Social-Media-Nutzern die geröteten beziehungsweise blutunterlaufenen Augen von Anna aufgefallen, woraufhin einige Fans Fragen nach ihrem Wohlbefinden stellten. Im Interview mit E! News äußerte sich die Schauspielerin damals nicht dazu, wie es ihr ging. Auch im Podcast stellte sie keine Verbindung zwischen dem Auftritt auf dem roten Teppich, ihrem früheren Alkoholkonsum und ihren depressiven Phasen her. Mit dem Thema Nüchternheit hatte Anna beruflich übrigens schon früh zu tun: Von 2013 bis 2020 spielte sie in der Sitcom "Mom" eine alleinerziehende Mutter, die gerade erst trocken geworden war. Über ihre eigene Situation sprach sie damals allerdings nicht.









