Anna Faris fühlte sich unter den Müttern oft fehl am Platz
Anna Faris (49) hat offen über ihre Unsicherheiten als Mutter gesprochen. Bei der Premiere ihres Films "Spa Weekend" in Las Vegas erzählte die Schauspielerin, dass sie sich beim Aufziehen ihres heute 13-jährigen Sohnes Jack lange fehl am Platz fühlte. Vor allem der Kontakt zu den anderen Müttern aus dem Freundeskreis ihres Kindes fiel ihr schwer. "Ich hatte nicht immer das Gefühl, zu den Müttern der Eltern seiner Freunde zu passen. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich irgendwie etwas vermassle. Ich weiß, dass ich hier etwas falsch mache", schilderte sie gegenüber E! News. Zeitweise habe sie sogar daran gezweifelt, ob sie überhaupt für die Mutterrolle gemacht sei. Als einen Grund für ihre Zweifel nannte sie, dass sie sich selbst als ältere Mutter wahrnahm. Jack stammt aus ihrer früheren Ehe mit Chris Pratt (47).
Inzwischen sorgt ausgerechnet ihr Sohn dafür, dass sie ruhiger wird. Der Teenager wisse viel mehr, als sie zunächst angenommen habe, und beeindrucke sie mit seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. "Ich habe solches Glück. Ich habe einfach solches Glück, dass ich diesen unglaublichen, faszinierenden Jungen habe. Ich hoffe, ich mache es ganz gut", betonte sie im Gespräch. Ein neues Gefühl von Verbundenheit erlebte sie zudem am Set von "Spa Weekend". Freundschaften mit Frauen zu schließen, sei ihr nach eigener Aussage bislang nicht leichtgefallen, sie halte sich grundsätzlich für unbeholfen. Mit Isla Fisher (50), Michelle Buteau und Leslie Mann (54) wuchs sie während der Dreharbeiten trotzdem eng zusammen. Über Isla sagte sie: "Alter, wir halten uns gegenseitig den Rücken frei." Michelle beschrieb sie als starken Halt, Leslie als außergewöhnliche Anführerin, die die Kolleginnen unterstützte und zusammenbrachte.
Besonders viel bedeutet ihr dieser Zusammenhalt, weil sie in einer Zeit groß wurde, in der Frauen in der Comedybranche häufig gegeneinander ausgespielt wurden. "Spa Weekend" soll am 21. August 2026 in die Kinos kommen. Privat erlebt die Schauspielerin unterdessen eine neue Phase ihres Familienlebens. Aus dem Kind, das sich jahrelang von ihr anleiten ließ, ist ein Teenager geworden, der auf seine Mutter mitunter peinlich berührt reagiert. Vor einigen Monaten hatte Anna bereits humorvoll erzählt, dass inzwischen sie diejenige sei, die nach Anerkennung sucht – etwa, wenn sie ihren Sohn mit ihren Witzen beeindrucken möchte. Jack ist ihr einziges Kind. Trotz aller wiederkehrenden Selbstzweifel beschreibt sie es als großes Privileg, ihn großziehen zu dürfen.









