Zeit war "begrenzt": Rick Okon spricht über "Tatort"-Aus
Sechs Jahre lang war Rick Okon (37) als Kommissar Jan Pawlak fester Bestandteil des Dortmunder Tatort-Teams. 2024 stieg der Schauspieler aus der erfolgreichen Krimireihe aus – und hat sich nun erstmals ausführlich zu den Gründen geäußert. Gegenüber t-online blickt er auf seine Zeit beim "Tatort" zurück und erklärt: "Ich hatte eine wunderschöne Zeit beim 'Tatort Dortmund', die aber für mich begrenzt war." Seinen Abgang bereut er keineswegs: "Das war damals eine bewusste Entscheidung, die ich auch zwei Jahre danach noch vertreten kann."
Nach seiner letzten "Tatort"-Folge "Cash", die im Februar 2024 ausgestrahlt wurde, schließt Rick eine Rückkehr zur Krimireihe klar aus: "Ich habe mit meiner Figur Jan Pawlak abgeschlossen. Das ist alles fein", stellt der 37-Jährige klar. Finanzielle Einbußen habe er durch den Ausstieg kaum gespürt. "Dadurch, dass ich ohnehin in der Freiberuflichkeit bin, lebe ich völlig unstetig", so Rick. "Es ist ein Auf und Ab, weil man nie weiß, was im nächsten Monat passiert." Über fehlende Rollenangebote könne er sich nicht beklagen: "Bisher lief es immer gut", versichert er t-online. Aktuell ist er neben Katharina Wackernagel (47) im Film "Zwei am Zug" zu sehen.
Die Jahre beim "Tatort" haben Rick aber auch viel gegeben – vor allem menschlich. Durch die Dreharbeiten habe er "viele tolle Leute kennengelernt", wie er betont. Eine davon ist seine Kollegin Stefanie Reinsperger (38), die im Dortmunder "Tatort" sechs Jahre lang Kommissarin Rosa Herzog spielte und selbst erst Anfang dieses Jahres ausstieg. Mit Stefanie verbindet Rick auch eine private Freundschaft. Warum generell viele junge Schauspieler die Reihe verlassen, erklärt er so: "Ich glaube, das ist bei jedem individuell. Es kann viele Gründe haben. Vielleicht möchte man einfach was anderes ausprobieren oder die Lebensumstände ändern sich."








