Torsten Sträter meistert ersten Auftritt nach Tumordiagnose
Comedian Torsten Sträter (59) hat am Mittwoch, dem 6. Mai, in Jülich seinen ersten Bühnenauftritt nach seiner Tumordiagnose absolviert. Monatelang hatte der 59-Jährige alle Termine seiner Tour "Mach mal das große Licht an" abgesagt – zunächst von Januar bis März, dann auch im April. Mit seinem Comeback in Jülich kehrte er nun endlich zurück auf die Bühne, die er in seinem persönlichen Statement als seine "geliebten Auftritte" bezeichnet hatte. Sein Management zog gegenüber RTL ein positives Fazit: "Die Show in Jülich war sehr schön, mit einem tollen Publikum."
Überraschend dabei: Torsten hatte seine Fans im Vorfeld darum gebeten, Verständnis dafür zu haben, dass die Mai-Shows aus Erholungsgründen möglicherweise kürzer ausfallen würden als gewohnt. Daraus wurde jedoch nichts – er spielte in etwa seine üblichen drei Stunden. Laut Management habe er seine eigene Ankündigung schlicht "nicht umsetzen" können. Torsten befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung und bat auf seiner Webseite darum, ihm Privatsphäre zu gewähren und auf weitere Stellungnahmen zu verzichten.
In dem Website-Statement, in welchem Torsten seine Diagnose öffentlich machte, hatte er auch einen humorvollen Ton angeschlagen und geschrieben: "Wenn man davon absieht, dass mir mein kompletter Bart auf den Pullover rieselte. Der wächst aber gerade nach, und vermutlich werden Bärte generell überschätzt." Für seine Fans war das Statement auch deshalb bedeutsam, weil der Comedian schon in der Vergangenheit sehr offen über seine Depressionen gesprochen hatte – und in seiner Mitteilung klarstellte, dass es diesmal "keine Depressionen", sondern ein Tumor sei, dessen Behandlung er nach eigenen Worten "bis hierhin sehr gut vertragen" habe.





