Trotz Tumordiagnose: Darum nimmt Torsten Sträter an LOL teil
Torsten Sträter (59) ist zurück – und zwar in einem der lautesten Formate, die das deutsche Fernsehen zu bieten hat. Der Comedian und Autor aus Dortmund ist in der siebten Staffel von LOL: Last One Laughing dabei, die ab dem 14. Mai bei Prime Video zu sehen ist. Sein Comeback steht dabei unter ganz besonderen Vorzeichen: Torsten hatte sich monatelang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, bevor er Mitte April öffentlich machte, dass er an einem Tumor erkrankt ist. Trotzdem ließ er sich die Teilnahme an der Show nicht nehmen. "Es macht zu viel Spaß", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur spot on news. Wann immer Prime Video fragt und er zeitlich kann, lautet seine Antwort ja – und er bereue die Entscheidung kein bisschen.
Mit von der Partie sind in dieser Staffel unter anderem Michelle Hunziker (49), Barbara Schöneberger (52), Carolin Kebekus (46), Martina Hill (51), Elton (55), Max Giermann (50), Tedros "Teddy" Teclebrhan und Olaf Schubert (58). Letzterem hat Torsten eine klare persönliche Regel gewidmet: "Wenn man sich an simple Regeln hält, wie: 'Schubert kommt, ich geh weg', ist eigentlich alles in Butter." Besonders gefährlich wurde es für ihn aber durch Michelle. Die Moderatorin "haut mit ihrem Deutsch, das um Welten besser ist als mein Italienisch, unfassbare Sätze raus, von denen mich einer fast komplett in den Abgrund geführt hätte", erzählt er. Einen besonderen Twist gibt es beim Moderationsstuhl: Weil Stammhost Michael (58) Bully Herbig selbst mitmacht, führt Hape Kerkeling (61) als seine Kunstfigur Horst Schlämmer durch die sechs Folgen. Über seine eigene Performance in der Staffel verrät Torsten so viel: "In dieser Staffel erlebt auch die Person Sträter mit sich selbst einige Sternstunden echter Idiotie."
Torsten hatte bereits die allererste Staffel von "LOL" im Jahr 2021 gewonnen, was ihm eigentlich einen Erfahrungsvorteil bescheren könnte. Den sieht er jedoch nicht. "Man beginnt bei Null", sagt er – und passend dazu liegt auch sein Ehrgeiz, den Titel zu verteidigen, bei null. Dass sein Weg zurück ins Rampenlicht nach der Tumordiagnose überhaupt so schnell möglich war, macht sein diesjähriges Comeback zu einem besonders persönlichen Moment. Auf seiner Homepage hatte er im April öffentlich gemacht, dass ein Tumor hinter seinen gesundheitlichen Problemen steckte – und damit Monate der Unsicherheit für seine Fans beendet.








