Daveigh Chases Mutter gerät im Nachlass-Streit unter Druck
Im Streit um den Nachlass von Daveigh Chase (†35) bekommt ihre Mutter Cathy Chase offenbar weiteren Gegenwind. John Ryan, ein Freund der verstorbenen Schauspielerin und nach eigenen Angaben auch ihr Businessmanager, hat sich laut TMZ mit einer schriftlichen Erklärung an das zuständige Gericht gewandt. Darin spricht er sich gegen Cathys Antrag aus, zur Verwalterin des Vermögens ernannt zu werden. Der Nachlass der "The Ring"-Darstellerin soll rund 342.788 Euro wert sein. Ryan unterstützt stattdessen den Vorschlag von Daveighs Vater John Schwallier, die Verwaltung einer unabhängigen dritten Person zu übertragen. Eine Entscheidung des Gerichts steht laut Bericht noch aus. Damit ist weiterhin offen, wer künftig die Kontrolle über das Vermögen der Schauspielerin übernimmt.
Seinen Einspruch untermauert Ryan mit schweren Vorwürfen, die bis in Daveighs Kindheit und Jugend zurückreichen sollen. Nach der Scheidung ihrer Eltern sei die Schauspielerin zunächst von ihrem Vater und später auch von ihrer Mutter entfremdet gewesen. Mitte der 2000er-Jahre habe Daveigh ihm anvertraut, dass sie ihre rechtliche Loslösung von Cathy beantragt habe. Als Grund dafür nennt Ryan in seiner von TMZ zitierten Erklärung, Daveigh habe diesen Schritt gehen wollen, "weil sie glaubte, dass ihre Mutter ihre Finanzen ausnutzte und ihr körperliches und psychisches Wohlergehen gefährdete". Ryan zufolge habe er die damals noch junge Schauspielerin zu dieser Zeit mit Fachleuten in Kontakt gebracht, die sie bei dem Verfahren unterstützen sollten. Cathy hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht öffentlich geäußert.
Der Streit um den Nachlass begann bereits kurz nach dem Tod der Schauspielerin am 16. Juni 2026. Cathy wandte sich damals an das Nachlassgericht und beantragte, selbst die Verwaltung des Vermögens ihrer Tochter zu übernehmen. Ihr Ex-Mann John Schwallier stellte sich jedoch gegen diesen Wunsch und bat das Gericht stattdessen, eine professionelle Verwalterin einzusetzen. Als mögliche Kandidatin nannte er die lizenzierte Vermögensverwalterin und Paralegal Megan Boling. Auch der Vater der "Donnie Darko"-Darstellerin begründete seinen Antrag mit dem langjährigen Zerwürfnis zwischen Daveigh und ihrer Mutter. Durch Ryans Einspruch bekommt sein Wunsch nach einer neutralen Lösung nun zusätzlichen Rückhalt aus dem persönlichen Umfeld der Verstorbenen. Wie das Gericht letztlich entscheidet, bleibt abzuwarten.







