Spencer Pratt erhebt Vorwürfe nach Tod von Daveigh Chase
Nach dem Tod von Daveigh Chase (†35) meldet sich Realitystar Spencer Pratt (42) mit deutlichen Worten zu Wort. In einem Post auf X macht der "The Hills"-Star seinem Ärger Luft und erhebt schwere Vorwürfe gegen das Umfeld der Verstorbenen: Niemand sei bereit gewesen, die Schauspielerin zwangsweise in eine Entzugsklinik zu bringen – und genau das sei der Grund für ihren Tod. Daveigh starb am 16. Juni im Alter von nur 35 Jahren, nachdem sie ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Der Gerichtsmediziner des Los Angeles County stellte als Todesursache AIDS und Drogenkonsum fest.
Spencers Post kommt kurz nach der Bekanntmachung der Todesursache und mutmaßlich auch als Reaktion auf Bilder, die Daveigh offenbar in stark geschwächtem Zustand zeigen sollen. Freunde der "The Ring"-Bekanntheit hatten sie jahrelang gesucht, nachdem sie aus der Öffentlichkeit verschwunden war, und dabei sogar die drogenbelasteten Elendsviertel von Los Angeles durchkämmt, nachdem Hinweise aufgetaucht waren, dass sie dort gelebt haben könnte. Daveighs Mutter Cathy Chase erklärte, die Abhängigkeit ihrer Tochter von Schmerzmitteln habe nach einem Motorradunfall um das Jahr 2016 begonnen – der Beginn einer Abwärtsspirale. Ihr damaliger Freund hatte zum Zeitpunkt ihres Todes angegeben, sie habe mit Meningitis, Sepsis und schwerer Unterernährung gekämpft.
Spencers hartes Statement kommt nicht aus dem Nichts. Der 42-Jährige hatte sich bereits während seines Kandidatur-Wahlkampfs um das Amt des Bürgermeisters von Los Angeles klar zu Drogenmissbrauch und dem Thema Zwangseinweisung in Entzugskliniken geäußert. Den Einzug ins Rathaus schaffte er letztlich allerdings nicht. Nun kündigt er an, sich bei Themen, die die Bewohner von Los Angeles belasten, künftig noch deutlicher positionieren zu wollen.








