Frust: Ina Borck ist nicht immer dankbar, überlebt zu haben

Frust: Ina Borck ist nicht immer dankbar, überlebt zu haben

- Promiflash Redaktion
Lesezeit: 2 min
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Ina Borck (30) spricht offen darüber, wie schwer es ihr trotz aller Fortschritte manchmal fällt, mit ihrem Schicksal umzugehen. In einem neuen Instagram-Video gibt sie einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben nach dem schweren Schlaganfall und erklärt zunächst: "Momentan ist es so, dass ich mein Schicksal immer besser annehme und immer besser irgendwie lerne, mit den ganzen Sachen umzugehen. Aber es gibt einfach so Tage oder Momente, wo ich wirklich einfach so genervt bin." Damit macht sie deutlich, dass ihre positive Haltung keineswegs bedeutet, dass sie jeden Tag gleich gut mit allem klarkommt. Gerade an besonders schwierigen Tagen überwiegen bei Ina offenbar Frust und Wut. Sie beschreibt Momente, in denen sie sich fragt, warum ausgerechnet sie all das durchmachen muss und die Belastungen sie einfach nur noch nerven. Auch wenn sie nach außen inzwischen oft gefasst und positiv wirkt, gibt es immer wieder Phasen, in denen diese Fassade bröckelt.

Besonders ehrlich wird Ina dann, als sie über ihr Überleben spricht. "Es gibt wirklich einfach diese Augenblicke, wo wirklich gar nichts toll ist und wo ich ehrlich gesagt auch nicht besonders dankbar bin, diese ganze Sache überhaupt überlebt zu haben und so überhaupt weiterzuleben", schildert Ina offen ihre Gemütslage. Mit dieser Aussage verdeutlicht sie, wie widersprüchlich ihre Gefühle manchmal sind – und dass Dankbarkeit für sie kein Dauerzustand ist. Gleichzeitig betont Ina, dass diese dunklen Gedanken meist nicht lange anhalten. Oft passiert später etwas Schönes, das ihr hilft, ihre Perspektive wieder zu verändern und die negativen Gedanken zurückzudrängen. Trotzdem war es ihr wichtig, auch diese Seite ihres Lebens einmal offen anzusprechen.

Der Schlaganfall prägt Inas Leben bis heute. Neben den sichtbaren und motorischen Folgen kämpft sie auch mit kognitiven Einschränkungen. Besonders schmerzt sie der Verlust des Überblicks, den sie früher wie selbstverständlich über ihren Alltag hatte: Termine, Geburtstage, Vorräte und viele weitere alltägliche Aufgaben hatte sie vor dem Schlaganfall mühelos im Kopf, was sie sehr geschätzt hat. Dass ihr diese Fähigkeit heute fehlt, bedeutet für sie eine große Umgewöhnung. Gerade daran wird deutlich, weshalb die Folgen eines Schlaganfalls auch in scheinbar gewöhnlichen Alltagssituationen eine starke Belastung sein können. In ihren Beiträgen nimmt Ina ihre Follower immer wieder mit durch Höhen und Tiefen und spricht dabei auch schonungslos die Themen an, die weniger gut in ein makelloses Social-Media-Bild passen.

Ina Borck, Influencerin
Instagram / inaontour
Ina Borck, Influencerin
Ina Borck beim Training, 2026
Instagram / inaontour
Ina Borck beim Training, 2026
Ina Borck, März 2026
Instagram / inaontour
Ina Borck, März 2026
Wie findet ihr es, dass Ina auch die schweren und frustrierenden Momente nach ihrem Schlaganfall so offen zeigt?