"Kopf aufgeschnitten": Ina Borcks Zeit nach dem Schlaganfall

"Kopf aufgeschnitten": Ina Borcks Zeit nach dem Schlaganfall

- Malin Friedrich
Lesezeit: 3 min
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Ina Borck (30) teilt auf Instagram ein Foto, das aus der Zeit unmittelbar nach ihrem Schlaganfall und der darauffolgenden Notoperation stammt. Auf der Aufnahme lächelt sie in die Kamera – doch deutlich zu sehen ist auch die große Narbe an ihrem Kopf. Ihre Haare sind kurz, denn sie mussten für den Eingriff weichen. "Mein Kopf war aufgeschnitten worden. Meine Haare mussten in der Not entfernt werden", schreibt der Social-Media-Star zu dem Bild. Hinter dem zuversichtlichen Gesichtsausdruck steckte damals eine schwere Ausnahmesituation: Nach der Operation funktionierte ihr Körper nicht mehr so wie zuvor. Selbst alltägliche Bewegungen und Handgriffe wurden für sie zu einer echten Herausforderung. Besonders berührt sie das Foto heute deshalb, weil sie in diesem Moment noch nicht ahnte, was auf sie zukommen würde: unzählige Therapien, Schmerzen, Ängste und immer wieder Rückschläge.

In ihrem Beitrag beschreibt Ina, wie sie grundlegende Dinge komplett neu erlernen musste – Aufstehen, Sitzen, Greifen, Gehen, sich anziehen und sich selbst versorgen. Damals sei nichts in Ordnung gewesen, trotzdem habe sie auf dem Bild gelächelt. Wie oft sie in der Zeit danach verzweifeln, ihren früheren Körper vermissen und nach dem Grund für ihr Schicksal fragen würde, konnte sie zu diesem Zeitpunkt nicht wissen. Gleichzeitig erinnert sie sich an die vielen kleinen Fortschritte, die später zu großen Erfolgen wurden: eine frei bewältigte Stufe, ein einzelner Schritt oder eine Bewegung, die am Tag davor noch unmöglich schien. Ihr Rückblick ist deshalb nicht nur von Trauer geprägt. Die Frau auf dem Foto habe weder die kommenden Tränen noch die vielen Momente echten Lachens vorhersehen können – und auch nicht, wie oft sie wieder aufstehen würde. "Ein Leben, das ich mir niemals ausgesucht hätte. Ein Körper, mit dem ich erst wieder lernen musste, Frieden zu schließen. Und eine Version von mir, die ich niemals kennenlernen wollte – auf die ich heute aber unfassbar stolz bin", hält sie fest.

Inas Weg zurück in den Alltag ist bis heute nicht abgeschlossen und erfordert weiterhin intensive therapeutische Arbeit. Vor rund fünf Wochen zog sie gemeinsam mit ihrem Partner Fabian Bilanz nach einer dreiwöchigen Intensivtherapie. Im Gespräch mit Fabian wurde deutlich, dass Ina ihre eigenen Fähigkeiten oft unterschätzt. "Ich habe immer das Gefühl, dass ich selbst einfach so gar nichts kann. Und eine Sache, die ich gesehen habe: Ich kann eigentlich viel mehr, als ich selbst immer glaube", berichtete sie auf Instagram. Der neue Beitrag knüpft genau an diese Entwicklung an: Zwischen der frisch operierten Frau auf dem Foto und der Ina von heute liegen zahllose mühsam neu erlernte Bewegungen, kleine Siege und viele Schritte in Richtung mehr Selbstständigkeit.

Ina Borck, Influencerin
Instagram / inaontour
Ina Borck, Influencerin
Influencerin Ina Borck, Dezember 2025
Instagram / inaontour
Influencerin Ina Borck, Dezember 2025
Ina Borck beim Training, 2026
Instagram / inaontour
Ina Borck beim Training, 2026
Wie findet ihr, dass Ina so offen auf die schwere Zeit nach ihrer Notoperation zurückblickt?