George in Eton: Prinz William äußert Kritik an Paparazzi
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George in Eton: Prinz William äußert Kritik an Paparazzi

- Janine Karrasch
Lesezeit: 3 min
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Am 8. September beginnt für Prinz George (13) ein neues Kapitel: Der 13-Jährige wechselt an das Eton College, ein traditionsreiches Jungeninternat in Berkshire, nur wenige Kilometer von Windsor entfernt. Damit tritt er in die Fußstapfen seines Vaters Prinz William (44) und seines Onkels Prinz Harry (41), die beide ebenfalls dort zur Schule gingen. Kurz vor der Ankunft des künftigen Königs hat die Schule ihre Schutzmaßnahmen verstärkt: Neue Hinweisschilder rund um das Gelände machen deutlich, dass Fotografieren dort nicht erlaubt ist. Fotografen und Schaulustige sollen auf diese Weise auf Abstand gehalten werden. Das Verbot dient allerdings nicht allein dem Schutz des jungen Royals. Auch zahlreiche andere Schüler kommen aus bekannten Familien und sollen vor unerwünschten Aufnahmen bewahrt werden.

Während William und Harry in Eton lernten, sorgte noch eine Absprache mit der britischen Presse dafür, dass die Privatsphäre der beiden gewahrt blieb. Heute ist die Lage eine andere: Durch soziale Medien und Handykameras kann praktisch jeder Bilder machen und innerhalb von Sekunden verbreiten. Wie stark ihn die Erlebnisse seiner eigenen Kindheit geprägt haben, schilderte William im vergangenen Herbst im Gespräch mit Eugene Levy (79), das Vanity Fair France verbreitete. "Wenn man nicht aufpasst, kann man so sehr in das Leben eines Menschen eindringen, dass man tatsächlich anfängt, alles auseinanderzunehmen. Als ich aufwuchs, habe ich das bei meinen Eltern erlebt", erzählte er. "Die Medien waren damals so unersättlich – sie wollten jedes Detail aufsaugen und waren überall dabei, buchstäblich überall." Und weiter: "Wenn man das eindringen lässt, kann es dem Familienleben einen Schaden zufügen, von dem ich mir geschworen habe, dass er meiner Familie niemals widerfahren wird."

Nicht nur fremde Kameras sind in Eton ein Thema, auch für die eigene Handynutzung gibt es klare Vorgaben. Schüler im ersten Jahr dürfen kein Smartphone besitzen, den Kontakt zur Familie halten sie über ein Festnetztelefon. Ein eigenes Gerät haben die drei Waleskinder ohnehin nicht. Bei einer Reise nach Brasilien hatte William erklärt, George bekomme zum Start an der weiterführenden Schule "vielleicht" ein Handy – dann aber "ohne Internetzugang" und nur zum Verschicken von Nachrichten. Im Internat wohnt George wie alle Neuankömmlinge von Beginn an in einem Einzelzimmer. Die Schüler leben in kleinen Häusern mit jeweils rund 55 Jungen – ein eigener Rückzugsort ist also keine Sonderbehandlung. Auch die Nähe zur Familie bleibt gewahrt: Eton liegt nur etwa 15 Autominuten von Forest Lodge entfernt, wo die Walesfamilie seit dem vergangenen Jahr lebt. Charlotte und Louis gehen zum Schuljahresbeginn weiter auf die Lambrook School.

Prinz William während eines Besuchs in Hastings
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Prinz William während eines Besuchs in Hastings
Prinz William kurz nach seinem Abschluss am Eton College im September 2000
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Royal Family bei den Commonwealth Games 2026 in Glasgow: Prinz William und Prinzessin Kate mit Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis
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Royal Family bei den Commonwealth Games 2026 in Glasgow: Prinz William und Prinzessin Kate mit Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis
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