"Buffy"-Reboot: Seth Green hofft auf sein großes Oz-Comeback
Seth Green (52) würde sofort wieder in seine Rolle als Oz schlüpfen. Der Schauspieler verkörperte den zurückhaltenden Gitarristen, der sich in einen Werwolf verwandelt, zwischen 1997 und 2000 in der Kultserie Buffy – Im Bann der Dämonen. In die Planungen für die inzwischen vorerst gestoppte Neuauflage war der 52-Jährige jedoch nicht eingebunden. "Ich war nicht Teil dieser Gespräche", stellte Seth im Podcast "The McBride Rewind" klar. Ein Comeback schließt er deshalb aber keineswegs aus – im Gegenteil: "Wenn sie eine Oz-Geschichte schreiben würden, würde ich liebend gerne sehen, wo Oz gerade ist." Er wünscht sich, dass die Verantwortlichen einen Weg finden, das geplante Reboot doch noch auf die Beine zu stellen.
Ganz ohne Berührungspunkte blieb Seth mit der Neuauflage jedoch nicht. Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar (49) hatte ihn zu einer frühen Lesung vor den Verantwortlichen eingeladen. Ein konkretes Angebot, wieder als Oz vor die Kamera zu treten, erhielt Seth dabei jedoch nicht. Dennoch ist er davon überzeugt, dass eine neue Version von "Buffy – Im Bann der Dämonen" viele Zuschauer erreichen könnte. "Es ist deutlich zu erkennen, dass es eine Chance für diese Show gibt, dass es ein großes Publikum für etwas gibt, das funktionieren könnte", erklärte er im Podcast. Den vorläufigen Stopp, der offenbar auf einen wenig überzeugenden Piloten zurückgeht, wertet er nicht als endgültiges Aus: "Es wäre dumm, gleich alles hinzuschmeißen, nur weil die Pilotfolge nicht so geworden ist, wie man es sich vorgestellt hat. Es ist völlig in Ordnung, noch etwas Entwicklungsarbeit zu leisten, um das zu erreichen, was man sich wünscht."
Seth war in der zweiten Staffel zunächst in einer wiederkehrenden Nebenrolle zu sehen. In der dritten Staffel gehörte er dann zur Hauptbesetzung, bevor er "Buffy" während der vierten Staffel verließ. Außerdem spielte er Oz in einer Episode des Spin-offs "Angel". Von seiner Zukunft in der Serie und den Werwolf-Plänen erfuhr er erst nach mehreren Episoden von Showrunner Joss Whedon (62). "Er sagte: 'Ich habe diesen Plan, dass Oz ein Werwolf ist, und das ist es, was ich mir vorstelle.' Und ich sagte: 'In Ordnung, das klingt cool'", erinnerte er sich. Seths späterer Ausstieg bedeutete nach eigener Aussage nicht, dass er der Serie grundsätzlich den Rücken kehren wollte. Damals lagen ihm zwei Filmangebote vor, während seine Arbeitstage am Set regelmäßig mehr als zwölf Stunden dauerten. Eigentlich habe er nur um eine kleine Pause gebeten – für rund sechs von 22 Folgen sollte Oz auf Tour gehen. "Ich möchte hier sein. Ich möchte diese Rolle spielen. Ich liebe diese Rolle. Ich kann nicht glauben, dass ich das machen darf, aber ich möchte diese Filme wirklich machen", habe er damals erklärt.


























