Pedro Pascal: Vom "Buffy"-Newcomer zum Star-Wars-Held
Pedro Pascal (50) ist heute als Hauptdarsteller in The Mandalorian und als Mr. Fantastic im Marvel Cinematic Universe ein gefragter Star – doch sein Weg dorthin war alles andere als einfach. Bevor er 2014 in der vierten Staffel von Game of Thrones als Oberyn Martell seinen Durchbruch feierte, musste sich der Schauspieler jahrelang mit kleinen TV-Auftritten über Wasser halten. In Krimiserien wie Law & Order, "New York Cops – NYPD Blue" oder "Without a Trace – Spurlos verschwunden" war er in Nebenrollen zu sehen, wie das Magazin Filmstarts berichtet. Einen besonderen Auftritt hatte Pedro 1999 in der ersten Folge der vierten Staffel von Buffy – Im Bann der Dämonen, wo er den Studenten Eddie spielte.
In der Episode begegnet Buffy dem freundlichen Eddie an ihrem College, wo sich beide als Erstsemester hoffnungslos überfordert fühlen. Die Vampirjägerin findet schnell einen Draht zu dem sympathischen Kommilitonen, der sich auf dem Campus verirrt hat. Doch die Freude währt nicht lange: Eddie wird kurz darauf von einer Horde Vampiren überfallen und selbst zum Blutsauger. Am Ende muss Buffy ihn erlegen – typisch für das Leben in der am Höllenschlund erbauten Stadt Sunnydale, wo die Lebenserwartung von Jugendlichen eher gering ist.
Dieser kleine Job sollte für Pedro, der vor seiner Schauspielkarriere als Go-Go-Tänzer jobbte, jedoch noch eine ganz besondere Bedeutung bekommen. Als er 2024 den Screen Actors Guild Award für seine Rolle in "The Last of Us" gewann, verriet er dem Magazin Entertainment Tonight eine bewegende Geschichte. "Meine Einstiegsphase dauerte etwa 15 Jahre", erzählte der Schauspieler. "Als ich weniger als sieben Dollar auf meinem Konto hatte, kam eine Tantieme aus 'Buffy – Im Bann der Dämonen' rein und rettete mir den Tag. Das ist wirklich der Grund, warum ich durchhalten konnte und nicht aufgegeben habe." Pedro war damals gerade mal 24 Jahre alt, als die "Buffy"-Folge ausgestrahlt wurde.









