Vor einigen Tagen versetze ein Videotape Frauen weltweit in Aufruhr: Darin redet US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump (70) darüber, dass es in Ordnung sei, Frauen ohne Einwilligung an den Genitalien zu "begrabschen". Dieser Skandal veranlasste Two and a Half Men-Schauspielerin Amber Tamblyn (33) dazu, über einen Vorfall zu sprechen, bei dem ihr Ex-Freund sie genau auf diese Art sexuell missbrauchte.

Donald Trump bei der Debatte am 10. Oktober 2016
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Donald Trump bei der Debatte am 10. Oktober 2016

Auf Instagram teilt die Amerikanerin, die in der beliebten Sitcom Charlie Sheens (51) Tochter spielte, ihre tragische Geschichte. "Ich muss euch eine Geschichte erzählen. Mit dem Einverständnis und der Unterstützung meines Ehemanns habe ich mich entschieden diese öffentlich zu teilen. Vor langer Zeit war ich in einer emotional und körperlich missbräuchlichen Beziehung. Ich war bei einer Show mit meinen Freundinnen und mein Ex tauchte auf. Er war groß und stark und als er mich sah, packte er mich bei den Haaren und meiner Vagina. Er trug mich wie sein Eigentum, wie ein Stück Müll, aus dem Club. Seine eine Hand war in mir, mit der anderen hielt er meine Haare fest." Sie habe Angst, dieses tragische Erlebnis mit der Welt zu teilen und vor allem, dass diese Geschichte ihrem Vater "das Herz bricht".

Amber Tamblyn spielte in Two and a Half Men Charlies Tochter
Joseph Marzullo/WENN.com
Amber Tamblyn spielte in Two and a Half Men Charlies Tochter

Dennoch müsse sie ihr Erlebnis erzählen, wie sie unter den Post, ein Foto von Donald Trump, schreibt. Im Licht des Trump-Skandals möchte die 33-Jährige wohl zeigen, welche schrecklichen Folgen für Frauen entstehen können, wenn Aussagen wie die vom blonden Milliardär als akzeptabel dargestellt werden.

Amber Tamblyn auf dem roten Teppich
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Amber Tamblyn auf dem roten Teppich

Mit ihrem Vater hat sie nach der Veröffentlichung des herzzerreißenden Beitrags nun bereits gesprochen. Der soll froh sein, dass sie die Geschichte öffentlich gemacht hat. Wie sie auf Twitter berichtet, habe er ihr geantwortet: "Frauen begrabscht man nicht. Man wählt sie zum Präsidenten."