

Unangenehm: Rentner zerlegt einen "Bares für Rares"-Experten
Mit einer riesigen Deckenleuchte aus den 1950er Jahren tauchte Rentner Heinz Sauerzapfel bei Bares für Rares auf – und sorgte für einen der unvergesslichsten Auftritte der Trödelshow. Experte Sven Deutschmanek (50) zeigte sich zwar begeistert von dem opulenten Stück, schätzte es aber auf lediglich bis zu 150 Euro. Heinz gab sich zunächst bescheiden und gab dieselbe Summe als Wunschpreis an. Was dann im Händlerraum folgte, dürfte Sven noch eine Weile in Erinnerung bleiben.
Als Julian Schmitz-Avila (39) mit einem Startgebot von genau 150 Euro einstieg und damit Expertise und Wunschpreis des Rentners traf, konterte Heinz ganz cool mit einem schlichten "Na mindestens". Damit war das Signal gesetzt. Die Händler überboten sich gegenseitig, und selbst als bereits 380 Euro auf dem Tisch lagen, machte der Rentner klar, dass da noch mehr kommen müsse. Als die Händler ihn schließlich nach der Einschätzung des Experten fragten, ließ Heinz eine Bombe platzen. "Der konnte nichts", sagte er – und erntete damit schallendes Gelächter. Am Ende schlug er das edle Stück für stolze 410 Euro an Waldi los.
Doch nicht jeder Auftritt endet so glücklich wie der von Heinz. Erst vor rund einer Woche platzte der Traum von Gabriele Linder aus Solingen sogar, bevor es überhaupt zu Waldi und den anderen Händlern ging. Die Verkäuferin brachte eine üppig verzierte Porzellanschale aus Meissen mit, ein Erbstück von ihrer Tante. Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) taxierte das Stück trotz Mängeln auf bis zu 1.000 Euro. Als Horst Lichter (64) dann wissen wollte, ob Gabriele zu diesem Preisrahmen verkaufen würde, kam nur ein trockenes "Nö". Gabriele wollte mindestens 1.500, am liebsten sogar 2.000 Euro. Weil sie sich damit klar weigerte, innerhalb der Expertise zu verkaufen, bekam sie keine Händlerkarte. Der Auftritt war sofort vorbei.







