"Bares für Rares" endet für eine Verkäuferin im Rausschmiss
Für Gabriele Linder aus Solingen endete ein Auftritt bei Bares für Rares abrupt, weil die Verkäuferin eine der wichtigsten Spielregeln der ZDF-Trödelshow nicht kannte oder ignorierte. Die Solingerin hatte eine üppig verzierte Porzellanschale mitgebracht, die sie einst von ihrer Tante geerbt hatte. Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) schätzte das über 100 Jahre alte Stück aus der Meißener Manufaktur trotz einiger Mängel auf bis zu 1.000 Euro – eigentlich eine solide Ausgangslage für einen erfolgreichen Verkauf an die Händler.
Doch als Moderator Horst Lichter (64) Gabriele fragte, ob sie zu dem von der Expertin ermittelten Preis verkaufen wolle, kam ein klares "Nö". Die Verkäuferin bestand darauf, mindestens 1.500, wenn nicht sogar 2.000 Euro für die Schale zu bekommen. Woher sie diese Einschätzung nahm, ließ sie offen. Damit verstieß sie gegen eine der Grundregeln des Formats: Nur wer sich bereit erklärt, innerhalb des von den Sachverständigen ermittelten Preisrahmens zu verkaufen, erhält die Händlerkarte und darf in den Händlerraum zu Waldi und Co. Da Gabriele diese Bedingung klar ablehnte, verweigerte Horst ihr die Karte – und ihr Ausflug in die Sendung war damit beendet.
Ganz ähnlich eskalierte es vor vier Wochen auch bei Irene Stahmann. Die Laborantin brachte ein kleines Silber-Konvolut mit in die Show, doch im Händlerraum prallten Erwartungen und Realität hart aufeinander. Wolfgang Pauritsch startete mit 180 Euro, Julian Schmitz-Avila ging auf 200 Euro, am Ende lagen nur 300 Euro auf dem Tisch. Irene blieb stur: Unter 400 Euro wollte sie nicht verkaufen. Sie packte ihre Stücke ein und zog genervt ab.






