Matt Damon packt aus: So hart war der "Die Odyssee"-Dreh
Matt Damon (55) spricht gerade sehr offen darüber, was die Dreharbeiten zu Christopher Nolans (55) kommendem Abenteuer-Epos "Die Odyssee" für ihn bedeutet haben – und die Aussagen des Schauspielers klingen alles andere als gewöhnlich. In einem großen Porträt des Magazins GQ, das er gemeinsam mit seinen Co-Stars Tom Holland (30) und Robert Pattinson (40) bestritten hat, schilderte er die rund drei Monate langen Dreharbeiten in sechs verschiedenen Ländern als die intensivste Erfahrung seiner bisherigen Karriere. In dem Film spielt Matt die titelgebende Hauptfigur Odysseus – und schon beim Anblick der ersten Drehorte war ihm klar, dass ihn eine besondere Herausforderung erwartet: "Ich kam am Drehort an und dachte mir: Wer zum Teufel hat sich gedacht, dass man hier einen Film drehen könnte?"
Und dabei blieb es nicht. Über einen Zeitraum von 91 Tagen führten die Dreharbeiten das Team nach Marokko, Griechenland, Italien, Island, Schottland und schließlich in die Universal Studios nach Los Angeles – und kein einziger Schauplatz machte es ihnen leicht. "Jeder einzelne Drehort dieses Films wäre bei jedem anderen Film der schwierigste Drehort gewesen, an dem ich je gedreht habe. Und trotzdem folgte hier einfach einer auf den nächsten", erklärte er gegenüber GQ. Besonders Island habe sich als trügerisch erwiesen: "Jedes Mal, wenn wir irgendwo ankamen, dachten wir: 'Na gut, Island wird bestimmt entspannter.' Und dann regnet es waagerecht, und es ist eiskalt." Selbst der vermeintlich kontrollierte Dreh im Studio in Los Angeles bot keine Erholung, denn Regisseur Christopher Nolan ließ dort kurzerhand zwei Düsentriebwerke installieren, die das Team wohl durchgehend mit Wasser beschossen. Trotzdem empfand der Schauspieler all das als etwas Besonderes: "Es fühlte sich vergänglich an – wie ein Geschenk. So etwas habe ich noch nie erlebt. Deshalb klinge ich vielleicht ein bisschen wie ein wiedergeborener Christ."
Dass der Dreh zu "Die Odyssee" alles andere als ein Spaziergang war, hatte bereits Regisseur Christopher Nolan selbst bestätigt. Auf der CinemaCon 2026 in Las Vegas bezeichnete er das Projekt als "absoluten Albtraum zu drehen" – allerdings, wie er betonte, "auf die richtige Art". Matt selbst hatte zuletzt in "Oppenheimer" mit Nolan zusammengearbeitet, woraufhin der Regisseur ihn als seinen "Partner auf dieser Reise" für "Die Odyssee" bezeichnete. Das Ergebnis des gemeinsamen Abenteuers können deutsche Kinozuschauer ab dem 17. Juli 2026 auf der großen Leinwand erleben.










