

Ups: Dieser "Bares für Rares"-Fehler kostete fast 6.000 Euro
Was für eine Überraschung bei Bares für Rares! Waltraud und Volker Olbertz erschienen 2021 in der beliebten Trödelshow mit einem Gemälde, das in ihrer Wohnung keinen Platz mehr fand. Das Bild mit Sphinx-Motiv entpuppte sich als Werk des Malers Louis Douzette – und sorgte für einen der wohl denkwürdigsten Verkaufsmomente der Sendungsgeschichte. Experte Colmar Schulte-Golz korrigierte die ursprüngliche Preisvorstellung des Paares von 500 Euro nach oben und schätzte das Gemälde auf 1.400 Euro. Damit lag er jedoch gewaltig daneben.
Denn kaum stand das Werk im Händlerraum, kannten die Gebote kein Halten mehr. Wolfgang Pauritsch, David Suppes und Fabian Kahl lieferten sich ein hitziges Bieterduell, das die Expertise des Experten im Handumdrehen weit hinter sich ließ. Selbst als Waltraud bei 5.000 Euro darauf hinwies, dass die Schätzung längst übertroffen worden sei, ließ sich keiner der Händler bremsen. Am Ende sicherte sich Fabian das Gemälde für stolze 7.300 Euro – sage und schreibe 5.900 Euro mehr, als Colmar zuvor geschätzt hatte. Die Reaktion des Ehepaars fiel dabei denkbar knapp aus: "Wahnsinn", so Waltraud und Volker gegenüber der Runde.
Dass bei "Bares für Rares" manchmal ordentlich die Kasse klingelt, ist längst kein Geheimnis. Das zeigte vor wenigen Tagen auch ein außergewöhnlicher Rubinring, den ein Verkäufer aus Beverungen aus dem Nachlass seiner Mutter mit ins Studio brachte. Das Schmuckstück aus massivem Gelbgold mit himbeerrotem Rubin und zwei Altschliffdiamanten ließ selbst Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel nicht kalt. Sie taxierte den Wert auf 11.000 bis 12.000 Euro. Im Händlerraum ging es danach hoch her, am Ende schnappte sich Elke Velten den Ring für 10.500 Euro. Sie jubelte: "Ich bin so stolz auf mich."







