Verdächtige festgenommen: Anschlag auf Donald Trump geplant
Das FBI hat einen geplanten Anschlag auf eine Kampfsportveranstaltung zum 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump (80) vereitelt. Fünf Verdächtige im Alter zwischen 19 und 32 Jahren wurden festgenommen – in Ohio, Missouri, Nebraska und Kalifornien. Laut US-Justizministerium gehört zur Anklage unter anderem die Verschwörung zum Mord. Das berichtet jetzt die New York Post. Die mutmaßlichen Täter sollen geplant haben, mit Sprengstoff bestückte Drohnen rund um das Event einzusetzen, um eine Evakuierung auszulösen. In der fliehenden Menschenmenge hätten Scharfschützen dann auf "hochrangige Ziele" schießen sollen – darunter offenbar auch Regierungsmitglieder.
FBI-Chef Kash Patel erklärte auf der Plattform X, die mutmaßlich geplanten Anschläge seien "im Keim erstickt worden". Die Behörden seien bereits am 10. Juni auf eine "potenzielle Bedrohung" aufmerksam geworden. Einer der Festgenommenen ist der 19-jährige Tycen Proper aus Ohio – seine eigene Mutter hatte die Behörden auf ihn aufmerksam gemacht, nachdem sie sich über Waffenkäufe und verdächtige Online-Kontakte ihres Sohnes gesorgt hatte. Sie berichtete auch, dass religiöse Einflüsse aus dem Internet dazu genutzt worden seien, Tycen zu manipulieren. Mit Ermittlern in Kontakt getreten waren die Beteiligten ursprünglich über eine TikTok-Gruppe namens "Vanguard of the Old". Einem weiteren Festgenommenen, Michael Alan Thomas aus South Carolina, wird ebenfalls eine Beteiligung an dem Komplott vorgeworfen. Laut Ermittlungsunterlagen trieben die Verdächtigen unter anderem angebliche Regierungskorruption und der Umgang mit den Jeffrey-Epstein-Akten an. Ihr erklärtes Ziel war es, eine Revolution in den USA anzustoßen.
Erst vor zwei Jahren hatte der Politiker schon einmal nur knapp überlebt: Donald Trump wurde bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania angeschossen und am Ohr verletzt. Der frühere Arzt Ronny Jackson gab damals ein Update zu Donalds Zustand und schrieb in einer Stellungnahme, die unter anderem auf X veröffentlicht wurde: "Es ist ein absolutes Wunder, dass er nicht getötet wurde." Laut Ronny hatte die Schussverletzung eine zwei Zentimeter lange Wunde am oberen Teil des rechten Ohrs verursacht, die zunächst stark geblutet habe. Ein ausführlicher Hörtest habe noch ausgestanden.








