Donald Trump schießt gegen LeBron und nennt ihn Rassisten
Donald Trump (80) sorgt mit einer neuen Attacke auf Basketball-Ikone LeBron James (41) für Wirbel. Im Weißen Haus stellte sich der Politiker in einer Pressekonferenz den Fragen von Reportern – und wurde dabei nach dem größten Basketballspieler aller Zeiten gefragt, ob LeBron oder Michael Jordan (63). Statt einer nüchternen Antwort legte Trump prompt nach und erklärte laut mehreren US-Medien: "Ich glaube, LeBron ist – vielleicht ist er ein Rassist, aber vielleicht mag er Trump auch einfach nicht. Ich weiß es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen." Mit seinen Worten gießt der frühere Realitystar weiter Öl ins Feuer einer Fehde, die schon seit Jahren schwelt.
Im selben Atemzug machte Trump klar, für wen sein Fan-Herz schlägt: "Ich würde sagen: Michael Jordan, ohne Frage." Der Unternehmer begründete seine Wahl nicht mit Statistiken oder Rekorden, sondern mit seiner persönlichen Beziehung zu der Basketball-Legende. "Michael Jordan ist ein Freund von mir. Ich spiele mit ihm Golf. Er ist ein wirklich netter Kerl", schwärmte Trump weiter. Warum er LeBron überhaupt mit einem Rassismusvorwurf in Verbindung brachte, ließ er offen. Für Beobachter kommt die Spitze dennoch nicht überraschend: LeBron hatte Trump in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert und bei mehreren Präsidentschaftswahlen offen dessen demokratische Gegenkandidaten unterstützt. Bereits 2017 nannte der Sportler den damaligen Präsidenten im Zusammenhang mit dem geplatzten Besuch der Golden State Warriors im Weißen Haus einen "Penner".
LeBron, der längst als eine der prägendsten Figuren des modernen Basketballs gilt, nutzt seine große Reichweite immer wieder, um politische Botschaften zu setzen und sich für soziale Themen starkzumachen. Der dreifache Vater engagiert sich vor allem in seiner Heimat Ohio, wo er unter anderem eine eigene Schule für benachteiligte Kinder ins Leben rief. Der offene Schlagabtausch mit dem Präsidenten begleitet den Sportstar schon seit Jahren: Als LeBron 2018 in einem TV-Interview ausführlich über Bildung und Rassismus sprach, spottete Donald damals noch auf Twitter, nun X, der Moderator habe LeBron "klug aussehen lassen". Während sich die Beziehung zwischen dem Politiker und dem NBA-Star immer weiter abkühlte, hielt LeBron an seiner Linie fest und verband seinen sportlichen Erfolg regelmäßig mit klaren gesellschaftlichen Botschaften.









