Donald Trump will Auslieferung der Tate-Brüder nicht stoppen
Andrew und Tristan Tate sitzen in Florida in Haft und warten auf ihre mögliche Auslieferung nach Großbritannien – und eine Intervention von Donald Trump (80) soll es dabei offenbar nicht geben. Das stellte Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt während eines Briefings im Weißen Haus klar: Der US-Präsident habe nicht vor, sich in die Angelegenheit einzumischen. Die Tate-Brüder waren zuvor in Miami von US-Marshals auf Grundlage eines britischen Auslieferungsbefehls festgenommen worden. Die Vorwürfe gegen sie sind schwerwiegend – es geht um Vergewaltigung, Sexhandel und Pornografie. Beide Brüder bestreiten sämtliche Anschuldigungen.
Der Anwalt der Tates, Joseph McBride, sieht die Sache jedoch noch nicht als entschieden an. Gegenüber TMZ erklärte er, dass Leavitts Aussage zwar zur Kenntnis genommen wurde, aber letztlich nicht das letzte Wort sei: "Frau Leavitt ist großartig, aber sie ist weder der Präsident noch die Außenministerin. Es gibt keine Auslieferung ohne die Unterschrift der Außenministerin. Bis diese Unterschrift existiert, ist alles nur Kommentar." McBride hatte außerdem bereits betont, dass er besondere Umstände geltend machen wolle, die gegen eine Auslieferung sprechen würden. So seien die Brüder in den vergangenen drei Jahren keinen einzigen Gerichtstermin schuldig geblieben – weder in ihrem rumänischen Menschenhandelsfall noch in einem Verleumdungsverfahren in Palm Beach.
Andrew Tate, der frühere Kickboxer und Influencer, hatte sich zuletzt aus der Untersuchungshaft gemeldet und von harten Haftbedingungen berichtet. Über seinen Account bei X wurde mitgeteilt, er befinde sich im Bereich mit dem höchsten Sicherheitsniveau – ohne Kontakt zur Außenwelt und ohne Möglichkeit, Besuch zu empfangen. Die Nachrichten auf seinem Profil wurden dabei offenbar von einem Freund oder Assistenten in seinem Namen veröffentlicht.








