Kritik an Donald Trump: Joe Exotic packt über Knasthölle aus
Reality-TV-Star Joe Exotic (63) hat massive Kritik an den Zuständen in seinem neuen Gefängnis geäußert – und macht dafür US-Präsident Donald Trump (80) verantwortlich. Der 63-Jährige, bekannt durch die Netflix-Doku-Serie Tiger King, wurde am 17. Juli in ein Bundesgefängnis im amerikanischen Bundesstaat Kentucky verlegt. Gegenüber dem Magazin OK! beschrieb er dort die Verhältnisse als unhaltbar und feuerte dabei scharf gegen Trump: "Präsident Trump sollte sich schämen, der Anführer des reichsten und mächtigsten Landes der Welt zu sein und ein Gefängnis- und Justizsystem wie dieses zu haben."
Besonders aufgebracht zeigt sich Joe über die fehlende Klimaanlage in dem Gefängnis – bei Temperaturen von über 32 Grad Celsius. "Dieses Gefängnis hat überhaupt keine Klimaanlage, und es sind hier über 32 Grad. Alte Menschen sind krank und im Rollstuhl – schwitzen wie verrückt, und der Ort ist völlig heruntergekommen", schimpfte der Realitystar gegenüber OK!. Die Zustände erinnerten ihn eher an ein Entwicklungsland: "So etwas würde man in einem Dritte-Welt-Land erwarten, nicht in Amerika." Immerhin hat er seit seiner Verlegung nach Kentucky wieder Zugang zu Computer und Telefon.
Joe wurde im Jahr 2019 zu 22 Jahren Haft verurteilt – wegen Tiermisshandlung sowie eines geplanten Mordkomplotts gegen Carole Baskin (65), die Gründerin von Big Cat Rescue. Seine Entlassung ist aktuell erst für das Jahr 2036 vorgesehen. Schon in der Vergangenheit hatte er Trump wiederholt um Begnadigung gebeten. "Ich werde seit acht Jahren für alle ausgenutzt, damit sie Geld mit meinem Gesicht und Namen verdienen. Und ich bekomme nichts als mehr Mist. Bitte Präsident Trump, lass mich nach Hause", flehte er in einem Schreiben.













