Wurde Marius zu Mette-Marit ins Krankenhaus "geschmuggelt"?
Marius Borg Høiby (29) soll seine Mutter Kronprinzessin Mette-Marit (52) in den vergangenen Tagen heimlich im Rikshospitalet in Oslo besucht haben. Der Sohn der Royal liegt dabei nicht einfach nur als Angehöriger am Krankenbett: Laut Se og Hør wurde Marius mehrfach unter Polizeischutz aus der Haft heraus zu der frisch lungentransplantierten Kronprinzessin gebracht. Dem Bericht zufolge nutzte er einen versteckten Hintereingang des Krankenhauses, um Fotografen und neugierigen Blicken zu entgehen. Damit bekam der 29-Jährige demnach trotz seiner aktuellen Lage die Möglichkeit, seine Mutter nach der schweren Operation mehr als einmal zu sehen.
Hinter den Besuchen soll ein größerer organisatorischer Aufwand gesteckt haben. Se og Hør berichtet, dass Marius nach seiner Verlegung in das Gefängnis Ila mehrere sogenannte Vorführungen erhalten habe, also bewachte Ausführungen aus der Haft für einen bestimmten Anlass. Der Hintergrund ist besonders brisant: Erst am Montag, dem 15. Juni, wurde Marius in Oslo zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, weil er es angefochten hat. Die Situation der Familie dürfte damit gerade von zwei Extremen geprägt sein: Erleichterung über die offenbar gelungene Transplantation von Mette-Marit und große Sorgen wegen des Strafverfahrens gegen ihren Sohn.
Fest steht, dass Mette-Marit nach ihrer Lungentransplantation noch mehrere Wochen im Rikshospitalet bleiben soll. Das norwegische Königshaus hatte inzwischen mitgeteilt, dass der Eingriff bislang gut verlaufen sei und die Kronprinzessin nun weiter medizinisch überwacht werde. Auch Kronprinz Haakon (52) und Prinzessin Ingrid Alexandra (22) sollen sie bereits im Krankenhaus besucht haben. Aus dem Umfeld der Royals war zuletzt zudem aufgefallen, dass Haakon mehrere Termine abgesagt hatte. Das Königshaus erklärte außerdem, die Anteilnahme in dieser schwierigen Zeit bedeute dem Kronprinzenpaar viel.










