Marius Borg Høiby könnte nach Ermittlungen bald frei sein
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Marius Borg Høiby könnte nach Ermittlungen bald frei sein

- Anna Pejsek
Lesezeit: 2 min
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Für Marius Borg Høiby (29) könnte sich die Lage schon an diesem Freitag, dem 7. August 2026, entscheidend ändern: Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) könnte vorerst auf freien Fuß kommen. Seit einer Entscheidung des Osloer Amtsgerichts im Juni sitzt er nicht mehr hinter Gittern, sondern verbringt seine Untersuchungshaft mit einer elektronischen Fußfessel auf dem Anwesen Skaugum. Wie Nettavisen berichtet, prüft die norwegische Polizei nun trotz der weiterhin laufenden Ermittlungen erneut, ob er überhaupt weiter in Untersuchungshaft bleiben soll. Eine endgültige Entscheidung darüber steht bislang aus. Klar ist nur: Die Behörden stehen unter Zeitdruck. Sollte sich die Polizei gegen einen weiteren Antrag entscheiden, wäre der Weg in die vorläufige Freiheit frei – zumindest bis zum nächsten Termin vor Gericht.

Spätestens am Montag, dem 10. August, muss die Entscheidung fallen, denn für diesen Tag ist ein neuer Haftprüfungstermin angesetzt. Staatsanwältin Hilde Strand hielt sich gegenüber Nettavisen bedeckt: "Wir haben in dieser Frage noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Wir müssen darauf zurückkommen. Es gibt Untersuchungen, die wir durchführen wollen." Welche Ermittlungsschritte konkret noch anstehen, wollte sie nicht verraten. Soll die Untersuchungshaft verlängert werden, braucht die Anklagebehörde dafür eine richterliche Entscheidung. Das Verfahren gegen Marius hatte im Februar 2026 begonnen. Am 15. Juni fiel schließlich das Urteil: vier Jahre Haft, unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen und Misshandlung in engen Beziehungen. Seine Anwälte hatten schon mehrfach versucht, eine Freilassung zu erwirken. Gegen das Urteil legten sie Berufung ein – das Verfahren wird voraussichtlich erst 2027 verhandelt.

Während seiner Zeit im Ila-Gefängnis in Bærum stand Marius offenbar selbst bei ganz alltäglichen Aktivitäten unter besonders strenger Beobachtung. Wie Dagbladet berichtete, sollen ihn beim Volleyballspielen in der Freistunde zeitweise bis zu vier Justizvollzugsbeamte gleichzeitig begleitet haben. Diese auffällige Bewachung blieb den anderen Insassen nicht verborgen und sorgte hinter Gittern für Gesprächsstoff. Der prominente familiäre Hintergrund des Norwegers soll dabei laut dem Bericht gar nicht der ausschlaggebende Punkt für das Interesse der Mitgefangenen gewesen sein. Inzwischen hat sich sein Alltag ohnehin grundlegend verändert: Statt Zellentrakt und Gefängnishof verbringt er die Zeit mit Fußfessel auf dem Anwesen Skaugum, dem Wohnsitz der Kronprinzenfamilie.

Marius Borg Høiby beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
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Marius Borg Høiby beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
Gerichtszeichnung: Marius Borg Hoiby am ersten Prozesstag im Bezirksgericht Oslo
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Gerichtszeichnung: Marius Borg Hoiby am ersten Prozesstag im Bezirksgericht Oslo
Prinz Haakon, Marius Borg Høiby und Kronprinzessin Mette-Marit, Juni 2016
ActionPress / Robin Utrecht
Prinz Haakon, Marius Borg Høiby und Kronprinzessin Mette-Marit, Juni 2016
Rechnet ihr damit, dass Marius ohne Fußfessel leben darf?