Luxus-U-Haft für Marius Borg Høiby: So lebt er auf Skaugum

Luxus-U-Haft für Marius Borg Høiby: So lebt er auf Skaugum

- Fabienne Stepczynski
Lesezeit: 2 min
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Während er offiziell in Untersuchungshaft sitzt, könnte der Alltag von Marius Borg Høiby (29) kaum komfortabler sein: Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) verbringt seine U-Haft auf dem königlichen Anwesen Skaugum – und genießt dabei ungewöhnliche Privilegien. Kronprinz Haakon (53) stellt ihm dort ein eigenes Haus zur Verfügung. Ein elektronischer Zaun begrenzt das Gelände, doch die Bewegungsfreiheit innerhalb des Areals ist großzügig: Marius darf im Schlosspark spazieren gehen, den Pool hinter dem Schloss nutzen und seine Mutter im Hauptgebäude besuchen. Wie das norwegische Magazin Se og Hør berichtet, soll er seit seiner Rückkehr auf das Anwesen sogar mehrere Feiern auf seiner Terrasse veranstaltet haben – mit Freunden, Grill und Musik an lauen Abenden.

Für Aufsehen sorgt dabei eine besonders kuriose Anekdote: Den Grill für die Abende soll Marius offenbar nicht selbst aufgebaut haben. Polizeibeamte hätten ihm dabei geholfen, weil er mit dem Zusammenbau überfordert gewesen sei. Trotz der ungewöhnlichen Umstände bleibt die rechtliche Situation unverändert: Jeder Tag auf Skaugum gilt als Hafttag. Rechtsexperte Jonas Jørstad erklärte gegenüber Se og Hør: "Jeder Tag auf Skaugum ist ein Tag weniger im Gefängnis. Rein juristisch gesehen ist er ja immer noch in Haft, aber natürlich wirkt diese Form von Haft sehr privilegiert." Das Kronprinzenpaar begründete die Entscheidung, Marius auf dem Anwesen unterzubringen, mit familiärer Unterstützung. "Das Kronprinzenpaar will ihn in dieser Lebensphase unterstützen", erklärte Hofsprecherin Guri Varpe.

Marius Borg Høiby war im Februar 2026 in Untersuchungshaft genommen worden, nachdem er trotz eines bestehenden Kontaktverbots bei einer Freundin aufgetaucht sein und sie mit einem Messer bedroht haben soll. In dem anschließenden Verfahren war er in rund 40 Fällen angeklagt worden – unter anderem wegen mehrerer Vergewaltigungen, häuslicher Gewalt und Drohungen. Schließlich wurde er in 34 Fällen zu vier Jahren Haft verurteilt. Da Marius gegen das Urteil Berufung eingelegt hat, wird das Verfahren voraussichtlich im Frühjahr 2027 fortgesetzt. Sollte die Strafe bestätigt werden, wird die bereits verbüßte Untersuchungshaft angerechnet, wodurch sich die verbleibende Haftzeit verkürzen könnte.

Marius Borg Høiby bei der Gartenparty zum 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim 2016
Imago
Marius Borg Høiby bei der Gartenparty zum 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim 2016
Kronprinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
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Kronprinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
Marius Borg Høiby und Kronprinz Haakon beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
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Marius Borg Høiby und Kronprinz Haakon beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
Partys während der U-Haft auf der Terrasse – sollte das erlaubt sein?