Lungentransplantation: Haakon gibt Update zu Mette-Marit
Einen Tag vor seinem 53. Geburtstag richtete Kronprinz Haakon von Norwegen (53) alle Aufmerksamkeit auf seine Frau Kronprinzessin Mette-Marit (52). Bei einem Besuch in einem von einem Brand zerstörten Gebiet in Drammen sprach der Thronfolger gegenüber der norwegischen Zeitung VG offen über den Gesundheitszustand seiner Frau: "Zum Glück geht es besser, vielen Dank. Aber das ist der Beginn eines ziemlich langen Weges der Besserung." Mette-Marit hatte Mitte Juni am Osloer Universitätsklinikum eine Lungentransplantation erhalten und war nach fast vier Wochen Behandlung im Rikshospitalet inzwischen entlassen worden.
Seinen 53. Geburtstag am Montag feierte Haakon dem Vernehmen nach im kleinen Kreis – der Palast ließ mitteilen, dass die Feier im privaten Rahmen stattfinde. In den kommenden sechs Monaten muss Mette-Marit ein intensives Reha-Programm absolvieren. Ärzte werden sie dabei engmaschig auf Infektionen und mögliche Abstoßungsreaktionen überwachen. Öffentliche Termine wird die Kronprinzessin in dieser Zeit vorerst nicht wahrnehmen. Nach Angaben des Krankenhauses dauert es bei einem unkomplizierten Verlauf üblicherweise rund ein Jahr, bis sich der Zustand von Transplantationspatienten vollständig stabilisiert hat. Auch Sohn Marius, der zu vier Jahren Haft verurteilt wurde und sich derzeit mit Fußfessel im Hausarrest befindet, möchte die Zeit nun bei seiner Familie verbringen.
Mette-Marit leidet an Lungenfibrose, einer chronischen Erkrankung, die bereits 2018 bei ihr diagnostiziert wurde. Dabei bildet sich zunehmend Narbengewebe in der Lunge, die dadurch an Elastizität verliert und den Körper immer schlechter mit Sauerstoff versorgen kann. Im Herbst 2025 hatte sich ihr Zustand verschlechtert, Anfang Juni wurde sie offiziell auf die Warteliste für ein Spenderorgan gesetzt. Nach der Transplantation bedankte sie sich ausdrücklich bei allen, die sich für eine Organspende entschieden haben: "Sie hat mir das Leben geschenkt. Worte reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie dankbar und demütig ich dafür bin." Experten hatten zuletzt erklärt, dass das Leben nach einer solchen Transplantation zwar deutlich besser sein könne als mit der Erkrankung – jedoch nie mehr so wie vor der Krankheit.











