Safari-Fotoshooting der National-Elf von 2010 irritiert Fans

Safari-Fotoshooting der National-Elf von 2010 irritiert Fans

- Florentine Naumann
Lesezeit: 2 min
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Ein 16 Jahre altes Fotoshooting des deutschen Nationalteams sorgt gerade im Netz für Aufsehen. Rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ließ sich die Mannschaft damals im Auftrag von Sport Bild mithilfe von Bodypainting in wilde Tiere verwandeln: Mesut Özil (37) als Löwe, Toni Kroos (36) als Schlange, Per Mertesacker (41) als Giraffe und Miroslav Klose (48) als Tiger. Nachdem der Instagram-Account von RTL Sport die Bilder nun wieder ausgegraben und gepostet hat, gehen die skurrilen Fotos viral – und die Kommentare der Fans lassen kein gutes Haar daran. Manuel Neuer (40) wurde bei einer Pressekonferenz mit dem Safari-Shooting konfrontiert und reagierte mit einem Schmunzeln.

Die Reaktionen in den sozialen Medien fallen eindeutig aus. "Hatte das noch nie gesehen und hätte es auch weiterhin gerne nie gesehen!", schreibt ein Nutzer. Ein anderer kommentiert: "DFB stand mit gezogener Waffe daneben… Anders kann man sich das doch nicht erklären." Weitere Kommentare reichen von "Absoluter Fiebertraum!" über "Das ist ehrlich so peinlich für die Spieler" bis hin zu "Lasst uns einfach einreden, dass das KI ist!" Auch der Torwart Sami Khedira (39) kommt in den Kommentaren nicht gut weg: "Khedira haben sie wirklich komplett auseinandergenommen", heißt es dort. Manuel reagierte bei RTL auf die wiederentdeckten Bilder mit einer Mischung aus Nostalgie und Selbstkritik. Er erklärte zwar, das Shooting sei "natürlich ein bisschen angelehnt an die Big Five und an Safari und Südafrika", räumte aber auch ein: "Wir haben auf dem langen Weg von damals bis heute schon viel Mist mitgemacht." Heute setzt das Team laut ihm lieber auf normalere Shootings – man habe eben aus Fehlern gelernt.

Mitten im WM-Trubel in den USA hatte Manuel vor zwei Tagen noch einen seltenen privaten Einblick gegeben. Bei einer Pressekonferenz erzählte er laut T-Online, wie er trotz der Distanz den Kontakt zu seiner schwangeren Frau Anika Neuer (26) und dem gemeinsamen Sohn Luca hielt. "Ich habe den Kleinen jetzt gerade quasi ins Bett gebracht", sagte er und ergänzte: "Er war noch kurz in der Badewanne gewesen und vorher beim Kinderturnen. Also, es läuft alles." Video-Calls seien für ihn zuletzt das wichtigste Mittel gewesen, um im Familienalltag zumindest digital dabei zu sein. Ganz einfach war das aber offenbar nicht. Der Zeitunterschied von sechs Stunden zwischen Deutschland und North Carolina mache den Kontakt "ein bisschen schwierig", erklärte Manuel.

Deutsche Nationalmannschaft beim WM-Viertelfinale 2010 in Kapstadt
Getty Images
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Mesut Özil und Lukas Podolski feiern den Viertelfinalsieg bei der WM 2010 in Kapstadt
Getty Images
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Manuel Neuer und Anika Meuer beim Slalom des Audi FIS Ski-Weltcups in Kitzbühel
Getty Images
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