

Ricky Martin will mit 80 Jahren noch auf der Bühne stehen
Ricky Martin (54) hat große Pläne für seine Zukunft als Bühnenstar – und die reichen weit über das Rentenalter hinaus. Der Sänger, der am 27. Juni in Oberhausen sein erstes Deutschland-Konzert seit zwölf Jahren gibt, hat seiner eigenen Aussage nach nicht vor, das Mikrofon so schnell aus der Hand zu legen. "Ich habe meinem Sohn gesagt, dass ich wie die Rolling Stones sein werde", verriet er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur und führte weiter aus: "Ich werde über 80 sein und immer noch auftreten. Oder wie Paul McCartney. Der hat gerade seine Tournee begonnen. Schaut ihn euch an!" Für den 54-Jährigen sind diese Musiker mehr als nur Kollegen – er bezeichnet sie als "unsterbliche Ikonen". Beim Konzert in Oberhausen, das Teil seiner Europa-Tournee ist, verspricht er seinen Fans bereits jetzt: "Es wird verrückt werden."
Auf seiner Tour durch Europa ist Ricky übrigens nicht allein unterwegs – er hat seine vier Kinder mitgenommen. Die Mischung aus Reisen und Familienzeit liege ihm sehr am Herzen, betont der Sänger, der nach eigener Aussage großen Wert auf eine gute Balance zwischen Karriere und Familienleben legt. Und offenbar sind auch seine Kinder Fans des Reisens: "Dann sagen sie: 'Papa, was kommt als Nächstes? Los!' Das ist wirklich cool. Ich liebe das", erzählte er im Gespräch. Ricky hat 17-jährige Zwillingssöhne sowie eine sieben Jahre alte Tochter und einen sechs Jahre alten Sohn. Neben der Tournee arbeitet er zudem an seinem ersten Studioalbum seit elf Jahren, das voraussichtlich im Oktober erscheinen soll. "Es wird voller Energie sein", verspricht er. Düstere Klänge oder Balladen sind dabei ausdrücklich nicht geplant: "Wir müssen Spaß haben. Wir leben mitten in einer Zeit der Kriege. Da mache ich nichts Düsteres, Langsames oder Balladenhaftes."
Ricky, der mit bürgerlichem Namen Enrique Martín Morales heißt, stammt aus Puerto Rico und feierte mit Hits wie "Livin' la Vida Loca" und "Maria" weltweite Erfolge. Auf das neue Album freut er sich nach eigener Aussage besonders, da die kreative Energie nach langer Zeit zurückgekehrt sei. "Es wird super Latino-mäßig, natürlich mit Mainstream- und angloamerikanischen Einflüssen", beschrieb er den geplanten Sound und fügte hinzu: "Ich freue mich wirklich, weil es lange her ist, dass ich wieder dieses Bedürfnis verspürt habe, ins Studio zu gehen. Ich habe wieder richtig Hunger. Die Muse ist zurück."









