Verlust: Diana Körner spricht erstmals über Enkel Remo (†19)
Wochen nach dem tragischen Tod ihres Enkels Remo Aimé Pollert hat sich Diana Körner (81) erstmals wieder öffentlich gezeigt. Bei der Verleihung des "Friedenspreises des Deutschen Films" in München trat die Schauspielerin auf dem roten Teppich auf – ganz in Weiß gekleidet und mit Sonnenbrille. Gegenüber RTL sprach sie dabei auch über den Schmerz, der die Familie seit dem Tod des 19-Jährigen begleitet. "Das ist ein unermesslicher Verlust", sagte Diana mit fester Stimme.
Über ihre persönliche Trauer äußerte sie sich dabei nur sehr behutsam. "Wissen Sie was? Das ist ein solches Unglück, dass man darüber eigentlich gar nicht reden kann", erklärte sie. Auf die Frage, wie es ihr gehe, antwortete die Schauspielerin: "Mir geht es gut. Und alles andere, das muss man mit sich klären und nicht mit der Umwelt und nicht mit anderen und nicht mit Fremden." Auch über den Umgang der Familie mit dem Verlust sprach sie – und machte deutlich, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. "Jeder hilft sich selber. Wir helfen uns alle selber und jeder hat eine andere Möglichkeit und einen anderen Umgang mit dieser Situation." Trotz allem blicke sie nach vorne: "Wir müssen es gut meistern und machen. Es bleibt doch gar nichts anderes übrig. Das ist die Normalität, das ist das Leben. Und das Leben geht weiter."
Remo, der Sohn von Dianas Tochter Lara Joy Körner (47), war am 9. Mai leblos in der Isar an der Münchner Ludwigsbrücke gefunden worden. Er war zuvor auf einer Party gewesen. Die Münchner Polizei geht von einem Unglück aus. Beigesetzt wurde der 19-Jährige in München, wo ein Trauergottesdienst in der St.-Georg-Kirche stattfand. Sein Sarg war mit bunten Abschiedsworten seiner Weggefährten und Pfingstrosen geschmückt.








