Tan France mochte Kumpel Antoni Porowski anfangs gar nicht
Für Fans von Queer Eye klingt es kaum vorstellbar: Tan France (43) und Antoni Porowski, zwei der bekanntesten Gesichter der beliebten Netflix-Reality-Show, waren beim ersten Kennenlernen alles andere als ein Herz und eine Seele. Als die beiden 2018 am Set der ersten Staffel aufeinandertrafen, hegte Tan zunächst echte Zweifel daran, ob aus ihnen überhaupt Freunde werden könnten. Im Podcast "Dinner's On Me" von Jesse Tyler Ferguson (50) plauderte der Modeexperte jetzt offen über die holprige Anfangszeit: "Obwohl er einer meiner engsten Freunde auf der Welt ist, haben wir als völlig Fremde angefangen. Jemand, den ich anfangs überhaupt nicht mochte, und dann sind wir sehr, sehr eng geworden."
Der Grund für Tans anfängliches Misstrauen klingt auf den ersten Blick skurril: Antoni war ihm schlicht zu nett. "Nach der Arbeit brauche ich jemanden, mit dem ich lästern kann", erklärte er im Podcast und ergänzte: "Und er war diese Person nicht." Tan sprach Antoni schließlich direkt an und sagte ihm, dass sie wohl keine Freunde werden würden – woraufhin dieser sein makelloses Image fallen ließ. "Er meinte: 'Oh nein, ich bin total scharf aufs Tratschen. Ich mochte dich nicht, weil du zu nett warst'", erinnerte sich Tan. Aus diesem ehrlichen Gespräch wurde ein langer, gemeinsamer Abend, den Tan als "magisch und lebensverändernd" bezeichnete. Weniger harmonisch verlief hingegen sein Verhältnis zu einem anderen Mitglied der sogenannten Fab Five, dessen Namen er nicht nennen wollte. Dieses Castmitglied war demnach verärgert darüber, dass Tan seiner Familie gegenüber noch nicht geoutet war – es kam zu einem hitzigen Streit. "Ich sagte: 'Du hast keine Ahnung, wie meine Erfahrung als queerer Muslim, als queere Person of Color, als queerer Einwanderer ist'", berichtete Tan. Die Situation habe ihn damals sehr belastet.
Tan ist seit Jahren mit seinem Mann Rob France verheiratet, mit dem er zwei Kinder großzieht. Lange war die Beziehung zu seiner Familie aufgrund seiner Sexualität angespannt. Heute hat sich das grundlegend geändert, wie er im Podcast freudig berichtete: "Sie sind ein großer Teil meines Lebens. Sie lieben meinen Mann. Sie lieben meine Kinder. Wir sind wieder so eng." Tans Angehörigen sind somit inzwischen wieder ein fester Teil seines Alltags geworden. Auch Tan und Antoni pflegen mittlerweile eine enge Freundschaft – die einst damit begann, dass beide dachten, der andere sei einfach viel zu nett.












