Trotz Mega-Erfolg: Diesen Fehler bereut Nick Jonas bis heute
Als Mitglied der Jonas Brothers wurde Nick Jonas (33) schon als Teenager zum Weltstar. Doch jetzt, kurz vor dem Kinostart seines neuen Films "Power Ballad" am 25. Juni, spricht der 33-Jährige offen über die Schattenseiten dieser Zeit. Gegenüber der Nachrichtenagentur teleschau gibt er zu, dass er den frühen Ruhm damals nicht wirklich genießen konnte. "Ich war wahrscheinlich viel zu sehr von der Vorstellung besessen, dass das alles eines Tages wieder verschwinden könnte", erzählt er. Heute weiß er, was er seinem jüngeren Ich raten würde: "Ich wünschte, ich hätte die Dinge damals etwas mehr genossen."
Der innere Druck von damals speiste sich laut Nick vor allem aus Unsicherheit. Erfolg habe sich für ihn nie wie etwas Stabiles angefühlt. "Es war etwas Aufregendes, Neues und Wertvolles – aber auch etwas Fragiles", beschreibt er es. Dass seine Karriere auch zwei Jahrzehnte später noch blühen würde, konnte er sich damals schlicht nicht vorstellen: "Ich wusste nicht, dass ich 20 Jahre später noch hier sein würde und weiterhin neue Erfahrungen machen darf." Genau diese Themen – Erfolg, Druck und die Angst vor dem Bedeutungsverlust – spiegeln sich nun in seinem neuen Filmprojekt wider, wie Bunte berichtet. In "Power Ballad" spielt er den ehemaligen Boyband-Star Danny, der verzweifelt nach einem neuen Hit sucht. An seiner Seite steht Paul Rudd (57) als Rick, ein einst vielversprechender Musiker, der inzwischen als Hochzeitssänger in Irland arbeitet. Als Rick Danny bei einer nächtlichen Jam-Session ein unveröffentlichtes, sehr persönliches Lied vorspielt, das später als internationaler Hit unter Dannys Namen erscheint, entfaltet der Film eine Geschichte über Ehrgeiz, Anerkennung und Urheberschaft. Danny sei dabei für Nick kein klassischer Bösewicht: "Er könnte einfach ein Typ sein, der eine schlechte Entscheidung getroffen hat."
Ähnliche Unsicherheiten wie seine Filmfigur kennt Nick auch aus seiner eigenen Vergangenheit – besonders aus der Zeit, als die Jonas Brothers getrennte Wege gingen und er sich als Solokünstler neu erfinden musste. Heute möchte er bewusster im Moment leben, statt sich über mögliche Probleme in der Zukunft den Kopf zu zerbrechen. "In diesem Augenblick zu leben und die Freude daran zu genießen, ist wahrscheinlich die bessere Nutzung meiner Zeit, als mich über Dinge zu stressen, die vielleicht nie passieren", sagt er gegenüber teleschau. Für die Arbeit an "Power Ballad" findet er denn auch nur schwärmerische Worte: "Ich durfte mit Paul Rudd und John Carney arbeiten – was für ein Traum."













