Kevin Spacey fühlte sich von der Schwulenszene ausgegrenzt
Im Podcast "Club Random" hat Kevin Spacey (66) offen über seine schwierige Beziehung zur Schwulenszene gesprochen. Gegenüber Moderator Bill Maher erklärte der Schauspieler, dass er sich von der homosexuellen Community nie wirklich willkommen gefühlt habe – ganz im Gegenteil. Statt Unterstützung und Solidarität sei er bereits vor seinem öffentlichen Coming-out mit Spott konfrontiert worden. "Als ob es einfach wäre, prominent zu sein und sich zu outen", erinnerte sich Kevin. Schon lange vor den Missbrauchsvorwürfen, die 2017 seine Karriere erschütterten, habe er sich ausgegrenzt gefühlt.
Im Gespräch stellte Kevin außerdem klar, dass sein Coming-out keine spontane Reaktion auf die damaligen Anschuldigungen gewesen sei. Moderator Bill war zunächst davon ausgegangen, dass der Schauspieler erst durch den Skandal zu seiner öffentlichen Erklärung gedrängt worden war. Kevin widersprach jedoch: Er sei bereits rund zwei Jahre zuvor bereit gewesen, sich zu seiner Homosexualität zu bekennen. Sein Coming-out folgte schließlich erst 2017 im Zuge der Missbrauchsvorwürfe, die Schauspieler Anthony Rapp (54) öffentlich gegen ihn erhoben hatte.
Im Juli 2023 wurde Kevin dann laut TMZ von einem Londoner Gericht in allen neun Anklagepunkten wegen sexuellen Fehlverhaltens freigesprochen. Sein Freispruch brachte ihm jedoch nicht das große Karriere-Comeback, auf das viele spekuliert hatten. Der heute 66-Jährige konnte bislang nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen und steht seither nur noch selten im Rampenlicht. Erst kürzlich sah er sich zudem mit weiteren schweren Vorwürfen von drei Männern konfrontiert. Diese konnten jedoch durch eine außergerichtliche Einigung beigelegt werden.








