

Rührende Briefe von J.K. Rowling bringen über 10.000 Euro
Rührende Erinnerungsstücke von J.K. Rowling (60) haben nun bei einer Auktion in England für Aufsehen gesorgt: Sechs persönliche Briefe der Harry Potter-Schöpferin an die schwerkranke Leserin Stephanie Whitbread und deren Mutter Jackie sind bei Dominic Winter Auctioneers unter den Hammer gekommen. Ein privater Sammler aus London setzte sich online durch und zahlte für das emotionale Konvolut stolze 9.150 Pfund – umgerechnet über 10.000 Euro.
Die Sammlung gibt tiefe Einblicke in den persönlichen Austausch zwischen der Autorin und ihrem jungen Fan. Zwei der Briefe wurden auf Briefpapier mit dem Aufdruck "Owl Post" verfasst – eine Anspielung auf die magische Welt von Hogwarts. In einem davon entschuldigte sich J.K. dafür, keine Eintrittskarten für eine Vorführung des ersten "Harry Potter"-Films besorgen zu können. Sie schrieb außerdem, dass Stephanies Begeisterung für ihre Bücher sie "offensichtlich sehr sympathisch" mache, und kündigte an, ihr eine kleine Plüsch-Eule als Geschenk zu schicken. Auf einer signierten Karte lobte sie zudem Stephanies Idee, einen blinden Zauberer in die Reihe einzuführen. Zum Archiv gehörten auch eine Soundtrack-CD zu "Harry Potter und der Stein der Weisen" sowie weitere Notizen.
Stephanie starb 2013 im Alter von 22 Jahren. Chris Albury, Direktor bei Dominic Winter, bezeichnete die Sammlung als "bewegendes Zeugnis" für J.K.s Großzügigkeit gegenüber einer Leserin "in einem besonders schwierigen Moment ihres Lebens". Die Briefe entstanden rund vier Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Romans im Jahr 1997 – zu einer Zeit, als die "Harry Potter"-Reihe gerade ihren weltweiten Siegeszug antrat. Die Bücher wurden später in acht Kinofilme adaptiert, die von 2001 bis 2011 erschienen und mit Daniel Radcliffe (36), Emma Watson (36) und Rupert Grint (37) in den Hauptrollen besetzt waren. Aktuell befindet sich eine neue "Harry Potter"-Serie in Produktion, für die bereits vor Start eine zweite Staffel bestätigt wurde.











