Rapper 50 Cent hätte fast einen ganz anderen Namen gehabt
Mit Songs wie "In Da Club" wurde er zu einem der bekanntesten Rapper der Welt – doch beinahe hätte 50 Cent (51) unter einem deutlich niedlicheren Namen Karriere gemacht. In einer Ausgabe von "The Tonight Show" verriet der Musiker, der eigentlich Curtis Jackson heißt, dass er zunächst mit einem ganz anderen Künstlernamen geliebäugelt hatte: mit dem Spitznamen, den er in frühen Jahren trug. "Mein erster Spitzname war Boo Boo. Das hätte nicht gut funktioniert", erklärte er und lieferte damit gleich selbst die Begründung, weshalb er die Überlegung schnell wieder verwarf. Statt als Boo Boo stürmte der New Yorker schließlich als 50 Cent die internationalen Charts – unter diesem Namen wurde er weltweit bekannt.
Hinter dem Künstlernamen, für den er sich letztlich entschied, steckt eine reale Person: Ein Mann aus den Fort-Greene-Sozialbauten in Brooklyn nannte sich ebenfalls 50 Cent. Warum genau er sich diesen Namen aussuchte, erklärte der Rapper bereits 2013 gegenüber Vanity Fair: "Ich benutzte ihn als Metapher für Veränderung. Musikalisch hatte ich meine eigene Art, Dinge zu tun." Den Antrieb seines Namensgebers wollte er auf die eigene Laufbahn übertragen. Schon 2005 hatte er dem Stuff Magazine erklärt: "Ich nahm den Namen 50 Cent, weil er alles sagt, was ich sagen will. Ich bin die gleiche Art Mensch, die 50 Cent war. Ich sorge mit allen Mitteln für mich selbst." Der Name sollte also weniger ein Spitzname als ein Statement sein.
Nicht nur die Herkunft, sondern auch die Aussprache seines Namens war immer wieder Thema. In der Sendung "Late Night with Seth Meyers" erzählte der aus Queens stammende Musiker 2014, dass ihm besonders häufig eine Frage gestellt werde: ob man ihn nun "Fifty" oder – in Anlehnung an seinen Akzent – "Fiddy" nennen solle. Seine augenzwinkernde Antwort darauf lautete: "Wenn du Fifty sagst, nenn mich Fifty." Dazu hatte der Rapper auch noch eine scherzhafte Faustregel parat. "Wenn du Hundertdollarscheine siehst, nenn mich Fifty. Wenn du Benjamins siehst, ist Fiddy vollkommen in Ordnung", so 50 Cent. Damit spielte er auf Benjamin Franklin an, dessen Porträt die Hundertdollarnote ziert.










