Polizeibericht über Perez Hilton enthüllt unbekanntes Detail
Ein neu veröffentlichter Einsatzbericht des Miami-Dade County Sheriff's Office bringt weitere Details zum Suizidversuch von Perez Hilton (48) hervor. Wie aus dem Dokument hervorgeht, das People vorliegt, behandelten die Rettungskräfte den Social-Media-Star am 4. August in seinem Haus in Miami nicht nur wegen mehrerer Schnittverletzungen. Auch eine Überdosis wird in dem Bericht aufgeführt. Aufmerksam auf die Krise geworden war Perez' Schwester Barbara Lavandeira während eines TikTok-Livestreams. Sie brachte die drei Kinder ihres Bruders aus dem Haus und alarmierte anschließend die Behörden. Das Haus war zwischenzeitlich verschlossen. Nachdem Einsatzkräfte und Angehörige Zugang erhalten hatten, brachten sie Perez ins Wohnzimmer, wo die Erstversorgung begann. Danach wurde der Autor in eine Klinik in der Nähe gebracht. Dort wird er weiterhin sowohl medizinisch als auch psychiatrisch betreut.
Welche Substanz Perez eingenommen hatte, geht aus dem Bericht nicht hervor. Auch Angaben zur Menge oder zum Zeitpunkt der Einnahme fehlen. Damit bleibt offen, ob ein Zusammenhang zu den übrig gebliebenen Schmerzmitteln besteht, die der Realitystar laut seiner Schwester bereits einige Wochen zuvor eingenommen hatte. Barbara machte gegenüber Page Six deutlich, dass ihr Bruder derzeit keinen Zugang zu seinem Handy, zu Social Media oder zum Internet habe. Auch der Kontakt zu Angehörigen und Besuchern sei eingeschränkt. "Seine körperliche und psychische Genesung wird viel Zeit in Anspruch nehmen, aber wir bleiben hoffnungsvoll", erklärte sie dem Portal. Ob bleibende Schäden oder Narben zurückbleiben, sei noch nicht absehbar. Gespräche darüber, woran Perez sich von der Krise erinnert, sollen erst dann geführt werden, wenn sein Ärzteteam ihn dafür bereit hält. Einen Zeitplan für eine Entlassung oder eine Rückkehr nach Hause gibt es bislang nicht.
Zuletzt hatte die Familie den Zustand des Unternehmers als ernst, aber stabil beschrieben. Wegen des hohen Blutverlusts und weiterer Verletzungen waren zusätzliche Operationen angekündigt worden. Die stationäre Unterbringung erfolgte auf Grundlage des Florida Baker Act, der die Einweisung von Menschen in akuten psychischen Krisen regelt. Rund zwei Wochen vor dem Vorfall hatte sich Perez bereits wegen einer schweren Depression freiwillig in eine Klinik begeben. Seinen Angehörigen hatte er geschildert, sich leer, hoffnungslos und wie eine Belastung zu fühlen. Nach der Entlassung setzte er seine Therapie fort und bereitete die Teilnahme an einem intensiven ambulanten Programm vor. Um seine drei Kinder Mario, Mia und Mayte kümmert sich währenddessen seine Mutter Teresita Lavandeira. Sie beantragte am 7. August vorübergehend das Sorgerecht, um den Kindern Stabilität zu geben. Langfristig soll Perez die Betreuung wieder übernehmen, sobald sein Gesundheitszustand das sicher zulässt.
Bist du selbst depressiv oder hast du Suizid-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.








