Mara Wilson schwärmt noch heute von Robin Williams
Mehr als drei Jahrzehnte nach den Dreharbeiten zu "Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen" denkt Mara Wilson (39) noch immer voller Wärme an ihren damaligen Filmvater Robin Williams (†63) zurück. Gegenüber Evoke sprach die Schauspielerin jetzt über die gemeinsame Zeit am Set. Als der Familienfilm entstand, war Mara gerade einmal fünf Jahre alt und verkörperte eines der drei Kinder von Robins Figur Daniel. Der verkleidet sich darin nach der Trennung von seiner Frau als Nanny Mrs. Doubtfire, um weiterhin in der Nähe seines Nachwuchses sein zu können. Besonders in Erinnerung geblieben ist Mara, wie sehr sich ihr Filmpartner um die jungen Darsteller bemühte: Er brachte sie mit selbst gebastelten Handpuppen zum Lachen, nahm sie aber gleichzeitig ernst. In seiner Gegenwart hätten sich die Kinder wohl und sicher gefühlt. "Ich schätze mich sehr glücklich, Robin gekannt zu haben, denn er war ein so freundlicher und wunderbarer Mensch", betonte sie.
Abseits seiner temperamentvollen Leinwandauftritte habe sie den Hollywoodstar ganz anders erlebt, wie Mara weiter berichtete. "Er war sehr ruhig und schüchtern, aber zugleich hat er Kindern seine volle Aufmerksamkeit geschenkt", erinnert sie sich gegenüber Evoke. Robin habe die Kinder zum Lachen bringen wollen und dafür kleine Handpuppen gebastelt, die miteinander sowie mit den Kindern sprachen. "Wir lachten darüber – aber er nahm uns auch ernst", betont die Schauspielerin. Eingeschüchtert war die kleine Darstellerin von der prominenten Besetzung damals offenbar nicht. Dabei war Robin durch Filme wie "Der Club der toten Dichter" und "Hook" längst weltberühmt, und auch seine Kollegin Sally Field (79) hatte bereits zwei Oscars gewonnen. Mara kannte ihren Filmvater vor allem als Stimme des Dschinni aus "Aladdin". Was Berühmtheit überhaupt bedeutet, habe sie in diesem Alter noch gar nicht richtig begriffen.
Schon kurz nach dem Tod des Schauspielers im Jahr 2014 hatte Mara in einem Blogbeitrag über ihn geschrieben. Darin hob sie hervor, wie genau er den Humor von Kindern getroffen habe und dass seine Späße dabei nie unangebracht gewesen seien – schließlich war er selbst Vater. "Es ist bemerkenswert, wie viele Leben Robin berührt hat und wie viele Menschen – genau wie ich – gesagt haben, dass er sie an ihre Väter erinnert habe", hieß es in dem Text, den unter anderem ABC News verbreitete. Ähnliche Erfahrungen machten auch andere frühere Kinderstars. Bei den Dreharbeiten zu "Jumanji" stellte sich Robin gegen die Produzenten, die Überstunden verlangten, obwohl Bradley Pierce und Kirsten Dunst (44) nach einer aufwendigen Flutszene bereits völlig erschöpft waren. Auch hinter den Kulissen achtete der Schauspieler damit auf die Bedürfnisse seiner jungen Kollegen und begegnete ihnen mit Respekt.









