Pöbelei bei WM: Mats Hummels verlor kurz seine "Contenance"
Mats Hummels (37) weilt derzeit in New York, wo er für MagentaTV als Experte bei der Fußball-WM im Einsatz ist. Doch nicht nur im Studio erlebt der frühere Profi aufregende Momente – auch auf dem Fahrrad kam es in der US-Metropole zu einem handfesten Konflikt. Im Podcast "Alleine ist schwer" schilderte er jetzt, wie er sich mit einem Fahrradkurier in der Stadt gegenseitig beleidigt hat. Auslöser war ein gefährliches Manöver des Kuriers, der von hinten mit hohem Tempo auf ihn zufuhr. "Ich hab kurz die Contenance verloren", gab Mats rückblickend zu.
Zunächst reagierte er noch besonnen auf die Situation. "Ich war echt erst ruhig", sagte er im Podcast. Obwohl er sich nach eigener Aussage keiner Schuld bewusst war, entschuldigte er sich sogar. Doch dann drehte sich die Stimmung: Der Kurier klingelte laut und meckerte ihn an, woraufhin Mats ebenfalls verbal zurückschlug. Er wies den Mann darauf hin, dass dieser beim Heranfahren von hinten selbst hätte aufpassen müssen. Als der Kurier daraufhin etwas erwiderte – vermutlich auf Spanisch – eskalierte der Schlagabtausch endgültig. "Ich habe gesagt: 'Shut the fuck up!'", schilderte er die Szene, "und er hat das zurückgesagt. Dann haben wir uns das einfach dreimal hin- und hergesagt."
Abseits des Streits hat Mats auch grundsätzlich ein Problem mit dem Radverkehr in New York. Besonders die motorisierten Fahrräder stoßen ihm übel auf, die seiner Einschätzung nach eigentlich Motorräder seien. "Die rasen mit 30, ich würde sagen manchmal sogar 40 km/h da lang, und treten ja auch nicht mal", erklärte er im Podcast. Er beschrieb zudem kuriose Szenen, bei denen Fahrer quer auf dem Sattel saßen und trotzdem mit hohem Tempo durch die Straßen bretterten. Als normaler Radfahrer müsse er dabei ständig ausweichen. Nach seiner Zeit in den USA will er sich deshalb wieder auf den vertrauten, weniger rasant wirkenden Radverkehr in seiner Heimat München freuen.









