Vor ihrem Hit "Torn": Natalie Imbruglia hauste im Keller
Bevor Natalie Imbruglia (51) mit ihrer Musik weltweit die Charts stürmte, erlebte sie eine finanzielle Bruchlandung. Im Podcast "Begin Again" von Davina McCall erzählte die Sängerin nun im Podcast "Begin Again" von Davina McCall erzählte, war sie in ihren Zwanzigern nach ihrem Ausstieg aus der australischen Soap "Neighbours" nach Großbritannien gezogen war – und dort schon bald ohne Geld dastand. Weil in England zunächst keine weiteren Schauspielengagements anstanden, kam sie im Londoner Nobelviertel Chelsea unter, allerdings nicht in einem eigenen Apartment: Sie zog in den Keller des großen Hauses eines Bekannten und arbeitete dort an ihrem Debütalbum. "Mir war das Geld ausgegangen und ich lebte im Keller von jemandes Haus in Chelsea", schilderte sie die Situation. "Das war seltsam, weil ich kein Geld hatte und in Chelsea in dieser großen Villa war, aber ich war eben nur im Keller." Zwischen luxuriöser Umgebung und der eigenen Mittellosigkeit lagen also nur ein paar Treppenstufen.
Zuvor hatte Natalie von 1992 bis 1994 die Rolle der Beth Brennan in "Neighbours" gespielt – 2022 kehrte sie für ein kurzes Comeback noch einmal in die Serie zurück. Ihre Schauspielkarriere in England ließ sich jedoch nicht so einfach fortsetzen: Eine fehlende Arbeitserlaubnis und strengere Regeln für Soapstars aus Australien standen ihr im Weg. In den Jahren nach ihrem Serienerfolg hatte die Australierin mit Clubauftritten und Autogrammstunden zeitweise große Summen Bargeld verdient – und ordentlich gefeiert, bis die Rücklagen dahin waren. "Aber das war das erste Mal in meinem Leben, dass mir nicht alles in den Schoß fiel, also habe ich einfach gefeiert – doch dann war das Geld weg", gab sie im Podcast zu. Die Durststrecke endete schließlich mit ihrem musikalischen Durchbruch: 1997 erschienen ihr Debütalbum "Left of the Middle" und die Single "Torn", die sie international berühmt machte.
Durch die finanziell und persönlich schwierige Phase half der Musikerin nach eigener Aussage vor allem Meditation – und "viele Gespräche mit Gott", wie sie in dem Podcast verriet. Belastend war für sie damals außerdem das Stigma, das ihrer Soapvergangenheit anhaftete. "Ich dachte, ich hätte jede Chance verspielt, eine ernsthafte Platte zu machen, weil ich bei 'Neighbours' gewesen war", erklärte sie gegenüber The Sun. Trotz ihrer leeren Konten habe sie damals zwei Plattenverträge abgelehnt, weil ihr die geplante Musik zu poppig gewesen sei und sie sich nicht von anderen formen lassen wollte. Rückblickend sieht die Sängerin den Verlust von Bekanntheit und Geld als wichtige Lebenserfahrung. "Ich wurde gezwungen, zu kämpfen, was ein normaler, gesunder Teil des Erwachsenwerdens ist", sagte sie der Zeitung. "Das hatte ich vorher nicht durchgemacht."










