Prinzessin Märtha Louise leidet unter Vergesslichkeit
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Prinzessin Märtha Louise leidet unter Vergesslichkeit

- Margit Huber
Lesezeit: 2 min
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Prinzessin Märtha Louise von Norwegen (54) macht kein Geheimnis daraus, wie sehr die Wechseljahre ihren Alltag verändert haben. Im Gespräch mit dem dänischen Magazin Billed-Bladet berichtet die 54-Jährige, dass vor allem ihr Gedächtnis in dieser neuen Lebensphase gelitten habe. "Ja, ich vergesse alles", gibt sie offen zu. Neben der Vergesslichkeit machen ihr auch Hitzewallungen und weitere Beschwerden zu schaffen. Routinen, die früher wie von selbst funktionierten, greifen deshalb nicht mehr so wie gewohnt. Rückhalt findet die Norwegerin dabei bei ihrem Ehemann Durek Verrett (51). Der 51-Jährige fungiert inzwischen gewissermaßen als ihr persönliches Gedächtnis: Er soll sich all jene Dinge merken, bei denen sie selbst befürchtet, sie schon bald wieder aus den Augen zu verlieren. Ein Alltagstrick, der dem Paar offenbar hilft, den Veränderungen etwas gelassener zu begegnen.

Die Wechseljahre beschreibt Märtha Louise zudem als umfassenden Prozess, bei dem sich sowohl der Körper als auch der gewohnte Tagesablauf plötzlich völlig anders anfühlen können. Informationen, auf die sie sich früher blind verlassen konnte, verschwinden inzwischen mitunter einfach aus ihrem Kopf. Deshalb musste die Royal ihre Abläufe neu sortieren und sich Schritt für Schritt an die veränderte Situation gewöhnen. Gegen ihre Beschwerden setzt sie mittlerweile auf bioidentische Hormone und schildert gegenüber Billed-Bladet eine deutliche Erleichterung. "Bio-Hormone haben mir sehr geholfen. Das ist eine völlig neue Welt für mich", erklärt die Prinzessin.

Aus ihren persönlichen Erlebnissen leitet die Norwegerin einen klaren Appell ab: Frauen sollten ihre eigene Gesundheit stärker in den Blick nehmen. Kritisch äußert sie sich darüber, dass Östrogenpräparate ihrer Wahrnehmung nach in Norwegen oft nur schwer erhältlich seien, während der Zugang zu Testosteron deutlich leichter falle. Die dreifache Mutter fordert deshalb mehr Aufmerksamkeit und vor allem mehr Forschung im Bereich der Frauengesundheit. Diese sei durch die historischen Prioritäten in der medizinischen Wissenschaft lange Zeit zu wenig berücksichtigt worden. "Es ist wichtig, die Gesundheit von Frauen stärker in den Fokus zu rücken und mehr wissenschaftliche Studien über die Gesundheit von Frauen durchzuführen", betont sie gegenüber Billed-Bladet. Bereits in der Vergangenheit hatte sich Märtha Louise immer wieder zu Gesundheits- und Sinnfragen geäußert – nun reiht sich das Thema Wechseljahre in diese Liste ein.

Prinzessin Märtha Louise in Stockholm, 2025
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Prinzessin Märtha Louise in Stockholm, 2025
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett, August 2024
IMAGO / PPE
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett, August 2024
Märtha Louise von Norwegen, 2016
Getty Images
Märtha Louise von Norwegen, 2016
Sollten die Wechseljahre in der Öffentlichkeit viel selbstverständlicher thematisiert werden?