

Für Prinzessin Märtha Louise sind spirituelle Kräfte normal
Engelschule, Schamanismus und bald auch noch eine eigene Realityshow: Prinzessin Märtha Louise von Norwegen (54) macht kein Geheimnis daraus, dass sie an mehr glaubt als an das, was man messen kann. Im Herbst 2026 startet auf der nordischen Streamingplattform Viaplay die sechsteilige Sendung "Alternative Norway", in der sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Durek Verrett (51) Einblicke in ihre spirituelle Arbeit gibt. Kurz vor dem Start sprach die Royal im Interview mit Klikk darüber, wie widerspenstig sich ihre Landsleute beim Thema Übersinnlichkeit anstellen – ein Zustand, bei dem aus königlicher Sicht noch gewaltiger Erleuchtungsbedarf besteht. Für Märtha Louise selbst sind spirituelle Fähigkeiten nämlich das Normalste auf der Welt, in Norwegen seien sie aber weiterhin vielerorts mit Scham und Angst verknüpft. "Für mich ist es wichtig, Brücken zwischen Menschen zu bauen. Es ist immer noch beschämend, in Norwegen spirituell zu sein. Es gibt viele, die sich schämen und Angst vor ihren Talenten und ihrer Kraft haben", erklärte sie.
Genau deshalb sehen sich die Prinzessin und ihr Mann als eine Art Vermittler zwischen zwei Welten – zwischen jenen, die ihre Arbeit nachvollziehen können, und jenen, bei denen das Wort Schamane reflexartig für kollektives Augenrollen sorgt. Mit dem Titel "Alternative Norway" für ihre Show ist die Royal dabei nicht ganz glücklich. Gegenüber Nettavisen stellte sie klar: "Ich finde, dass 'alternativ' an sich das falsche Wort ist, weil ich es für natürlich halte, dass Menschen diese Fähigkeiten haben." Durek bespielt derweil das volle spirituelle Dienstleistungsportfolio: Er bezeichnet sich selbst als Schamanen und erklärte in der Vergangenheit, mit Geistern sprechen und die Zukunft vorhersagen zu können. Seiner Frau schrieb er ebenfalls ausgeprägte hellseherische Fähigkeiten zu.
Märtha Louise und Durek teilen nicht nur ihre spirituellen Überzeugungen, sondern gehen auch privat gemeinsam durchs Leben. 2024 feierte das Paar eine große Hochzeit in Norwegen. Nun lassen die Eheleute ihren Alltag von Kameras begleiten. Neben persönlichen Momenten aus dem gemeinsamen Leben der beiden soll die Realityshow auch Einblicke in Norwegens Esoterikszene bieten. Im Mittelpunkt stehen ihre und Dureks spirituelle Arbeit sowie Begegnungen mit Menschen, die dazu unterschiedliche Haltungen haben. Die angekündigte Reihe verbindet somit das Privatleben des Paares mit seinem erklärten Anliegen, Berührungsängste abzubauen und einen Austausch zwischen skeptischen und spirituell offenen Menschen zu ermöglichen.










