Märtha Louise und Ehemann Durek brechen König Haralds Regeln
Prinzessin Märtha Louise von Norwegen (54) und ihr Ehemann Durek Verrett (51) stehen erneut im Fokus: Für zwei kostenpflichtige Workshops am 5. und 6. September beim Festival Om & Bass im Braziers Park in der englischen Grafschaft Oxfordshire wurde die Royal auf der Ticketseite mehrfach mit ihrem Prinzessinnen-Titel beworben. Das berichtet Se og Hør. Gemeinsam mit Durek soll sie dort exklusive Veranstaltungen unter dem Motto "ZEN AS F**K" geben. Besonders brisant: Gerade die kommerzielle Nutzung ihres royalen Titels war mit König Harald schon vor Längerem klar geregelt worden. Auf der Verkaufsseite war dennoch von einem intimen Workshop mit "Shaman Durek" und "Princess Martha" die Rede.
Laut Se og Hør tauchte die royale Bezeichnung in der ursprünglichen Version der Ticketseite gleich mehrfach auf. Die günstigsten Karten lagen demnach bei 34,50 Pfund [ca. 40 Euro], während das teuerste Angebot 113,75 Pfund [ca. 133 Euro] kostete und unter anderem Plätze in der ersten Reihe, ein Meet and Greet, eine Fragerunde, ein Digitalfoto mit Märtha Louise und Durek sowie ein signiertes Exemplar von Dureks Buch "Spirit Hacking" versprach. Zusätzlich war für die Teilnahme noch ein separater Festivalpass nötig, der bis zu 222 Pfund [ca. 260 Euro] kosten kann. Nachdem das Magazin eine Anfrage an Märtha Louises Managerin Carina Scheele Carlsen geschickt hatte, wurde der Text auf der Ticketseite noch am selben Vormittag überarbeitet. Die Managerin erklärte dem Blatt: "Ich wurde heute früh auf die Formulierungen auf der Ticketseite aufmerksam gemacht und habe dies umgehend mit dem Veranstalter geklärt." Weiter ließ sie mitteilen, der Veranstalter habe von einer versehentlich veröffentlichten älteren Entwurfsversion gesprochen und die Verantwortung dafür übernommen.
Der Ärger um die Nutzung des Titels begleitet Märtha Louise und Durek schon seit Jahren. Bereits 2019 sorgten sie mit der Tour "The Princess and the Shaman" für Diskussionen. 2022 legte die norwegische Prinzessin dann ihre offiziellen Aufgaben für das Königshaus nieder, verbunden mit der Absprache, dass ihr Titel nicht für geschäftliche Aktivitäten eingesetzt werden darf. Trotzdem gab es danach immer wieder Wirbel, etwa um Produkte aus Dureks Umfeld oder um gemeinsame Projekte des Paares. Auch die Netflix-Doku "Rebel Royals: An Unlikely Love Story" hatte Debatten ausgelöst. Das Königshaus stellte damals klar, dass die Mitwirkung des Paares gegen die Vereinbarung verstoßen habe. König Harald sagte später laut Se og Hør: "Der Prinzessinnentitel ist derzeit kein Thema."











