Schamanen-Tasse: Prinzessin Märtha Louise sorgt für Wirbel
Neue Aufregung um Prinzessin Märtha Louise (54): Die norwegische Royal ist in einem Werbepost ihres Mannes Durek Verrett (51) aufgetaucht – und das sorgt für gehörige Empörung. Auf einem Foto, das Durek auf seinem Instagram-Account veröffentlichte, ist Märtha Louise in einem Wohnzimmer zu sehen, gekleidet in einen Trenchcoat, lächelnd eine schwarze Tasse in der Hand. Das Produkt stammt aus dem Online-Shop des selbst ernannten Schamanen und ist mit dem sogenannten "Quinterium"-Symbol bedruckt, dem angeblich besondere spirituelle Kräfte innewohnen. Eine Aktion, die nun erneut Fragen aufwirft – denn mit dem norwegischen Königshaus soll es laut TV 2 klare Absprachen geben, was kommerzielle Auftritte der Prinzessin angeht.
In seinem Beitrag beschreibt Durek die Tasse als weit mehr als ein gewöhnliches Trinkgefäß. "Märtha kennt eine Wahrheit, die viele Menschen aus den Augen verloren haben", schreibt er dazu. Die Tasse sei ein "täglicher Energieschub" und solle Menschen dabei helfen, ihre innere Stärke zu entfalten und bewusster zu leben. Märtha Louise selbst werde das Ritual täglich praktizieren, heißt es in dem Post. Auch der Geschmack von Tee soll daraus angeblich "legendärer" wirken. Ihren royalen Titel verwendet Durek in dem Beitrag nicht – dennoch stehen ihr Name und ihr Gesicht klar im Mittelpunkt der Produktpräsentation. Hinter dem "Quinterium"-Symbol steckt laut Durek eine ganz besondere Geschichte: Er behauptet, ihm sei das Zeichen bei einem spirituellen Erlebnis in der Türkei offenbart worden, in der Nähe der antiken Stadt Ephesos. Dabei seien ihm außergewöhnliche Wesen erschienen, die ihm das Symbol übergeben hätten. Auf Anweisung dieser Geister habe er es anschließend für 17 Jahre vergraben, bevor er es wieder ausgrub und fortan als Energieverstärker vermarktete.
Für das norwegische Königshaus ist der neuerliche Werbeauftritt der Prinzessin heikel: Märtha Louise hatte sich vor einigen Jahren nach wiederholten Diskussionen um ihre geschäftlichen Aktivitäten von offiziellen Aufgaben zurückgezogen. Sie darf ihren Titel zwar weiterhin tragen, soll ihn jedoch nicht für kommerzielle Zwecke einsetzen. In einem Instagram-Post des norwegischen Königshauses hieß es damals: "Der König hat entschieden, dass die Prinzessin ihren Titel behalten wird, aber Prinzessin Märtha Louise und ihr Verlobter Durek Verrett werden den Titel nicht für ihre kommerziellen Aktivitäten verwenden."
Schon vor einem Jahr gab es Ärger um einen ähnlichen Instagram-Auftritt: Damals warben Märtha Louise und Durek gemeinsam in einem Video für eine Schmuckreinigungsseife aus den USA, die rund 27 Euro kostete. In dem Clip trug Durek das Mittel direkt auf den Verlobungsring seiner Frau auf, um ihn wieder glänzen zu lassen. Für viele Beobachter wirkte das wie der nächste Versuch, mit der Reichweite der Prinzessin Kasse zu machen. Zumal Durek auch sonst teure Angebote verkauft: Für einen "Spirit Optimizer" verlangte er laut dem Bericht 220 Euro, Online-Sitzungen sollten sogar bis zu 1.400 Euro kosten.










