Oliver Trees Unfalltod: War menschliches Versagen schuld?
Nach dem tödlichen Hubschrauberabsturz in Rio de Janeiro, bei dem Sänger Oliver Tree (†32) ums Leben kam, verdichten sich die Hinweise auf menschliches Versagen als Unfallursache. Polizeiermittler Alan Luxardo berichtete am Montag gegenüber Mirror am Unfallort, dass ein Fehler entweder der Piloten oder der Fluglotsen zu der Kollision der beiden Hubschrauber geführt haben könnte. Neben Oliver kamen dabei auch der argentinische YouTuber Gaspar Prim, bekannt als Gaspi, der DJ und Produzent Lucas Frota sowie die beiden Piloten Alexandre Souza und Charles Marsillac ums Leben. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren.
Die Zivilpolizei des Bundesstaates Rio de Janeiro bestätigte, dass am 42. Polizeirevier eine forensische Untersuchung durchgeführt wurde. Parallel dazu ist auch die brasilianische Luftwaffe aktiv: Ermittler des Dritten Regionalen Dienstes für die Untersuchung und Verhütung von Flugunfällen sicherten bereits kurz nach dem Unglück Spuren und Beweismittel vor Ort. Ein Zeuge berichtete zudem, er habe gesehen, wie einer der Hubschrauber nach der Kollision in Flammen aufging und ein Passagier aus dem anderen Helikopter gesprungen sei, bevor dieser aufschlug. Auch bekannte Musiker wie Melanie Martinez (31), Diplo (47), Kid Cudi (42), Bebe Rexha (36) und T-Pain (40) gedachten des verstorbenen Sängers öffentlich.
Olivers Ex-Freundin Melanie Martinez meldete sich auf Instagram mit einem bewegenden Abschiedspost zu Wort. "Sein Lachen war so ansteckend und warm", schrieb sie über den Musiker und meinte rührend: "Seine Fähigkeit, kreativ zu führen und gleichzeitig ein kindliches Staunen zu bewahren, war so inspirierend. Er hatte ein so weiches Herz und war in jeder Hinsicht ein echter Künstler." Zum Zeitpunkt seines Todes befand sich Oliver auf seiner "The World's First Tour", die ihn durch Argentinien, Brasilien, Portugal und Spanien führen sollte. Nur wenige Tage vor dem Unglück hatte er noch in São Paulo gespielt. Ein Konzert in Lissabon, das für den 1. Juli geplant war, wird nun nicht mehr stattfinden.







