Nach Urteil: Marius Borg Høibys Anwaltskosten steigen weiter
Nicht nur vier Jahre Gefängnis: Marius Borg Høiby (29) steht nach seiner Verurteilung auch vor einem finanziellen Desaster. Wie die norwegische Zeitung Billed Bladet berichtet, sind im Zuge der bisherigen Verfahren gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) bereits Anwaltskosten in Höhe von rund 3,8 Millionen norwegischen Kronen aufgelaufen – das entspricht etwa 345.500 Euro. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht: Marius hat angekündigt, Berufung einlegen zu wollen, was die Kosten laut Experten noch deutlich weiter in die Höhe treiben könnte.
Nach norwegischem Recht trägt zunächst der Staat die Anwaltskosten. Am Ende könnte Marius jedoch zumindest für einen Teil davon selbst aufkommen müssen. Hinzu kommen Schmerzensgelder, die er an seine Opfer zahlen muss, sowie mögliche Schadenersatzforderungen, die noch im Raum stehen. Für ihn und seine Familie entwickelt sich der Fall damit nicht nur zu einer persönlichen, sondern auch zu einer erheblichen finanziellen Belastung. In Oslo selbst reagieren die Menschen mit gemischten Gefühlen auf das Urteil.
Auch hinter Gittern droht Marius der nächste Schock. Das Magazin Se og Hør berichtete vor einem Tag, dass Marius seine Strafe voraussichtlich im Ila-Gefängnis in Bærum verbüßen müsste. Mehrere aktuelle und ehemalige Insassen zeichneten dabei ein düsteres Bild. Ihr Urteil fiel hart aus: "Er wird ganz unten in der Hierarchie landen." Die Häftlinge warnten dem Bericht zufolge, dass ihm seine Bekanntheit dort nicht helfen würde. Im Gegenteil: Gerade der prominente Hintergrund könne ihn zur Zielscheibe machen.








