Sorgt Marius' Hausarrest für dicke Luft mit Mette-Marit?

Sorgt Marius' Hausarrest für dicke Luft mit Mette-Marit?

- Anja-Stine Andresen
Lesezeit: 2 min
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Statt hinter Gittern verbringt Marius Borg Høiby (29) die nächsten vier Wochen unter Hausarrest – und das ausgerechnet auf dem royalen Familiensitz Skaugum. Diese unfreiwillige Wohngemeinschaft könnte laut Royal-Experte Stefan Blatt durchaus Folgen haben – im Guten wie im Schlechten. Gegenüber Bunte erklärt er, dass die erzwungene Nähe eine Chance auf Annäherung biete, gleichzeitig aber auch Marius hart treffen könnte. Im Gefängnis sei er von anderen Straftätern umgeben, die ihre Taten ebenfalls leugneten. Nun drohen ihm möglicherweise unangenehme Gespräche über seine Vergehen. "Zu Hause könnte dies anders sein" und zu wichtigen Reflexionen führen, so Blatt.

Ob die Familienzeit wirklich zur Aufarbeitung beiträgt, hänge aber von der Bereitschaft der Familie ab, Marius mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren. Mit einer elektronischen Fußfessel ist der 29-Jährige an das Anwesen gebunden, nachdem das Bezirksgericht entschieden hatte, dass er die Untersuchungshaft nicht im Gefängnis absitzen muss. Die Staatsanwaltschaft legte keine Berufung gegen diesen Beschluss ein, womit die Entscheidung endgültig ist. Auf demselben Anwesen erholt sich derzeit auch seine Mutter Kronprinzessin Mette-Marit (52) von ihrer Lungentransplantation. Aufgrund ihres geschwächten Immunsystems kann auch sie das Haus kaum verlassen oder Besucher empfangen – Mutter und Sohn sitzen also buchstäblich gemeinsam fest.

In Norwegen stößt der Beschluss des Bezirksgerichts auf breite Kritik. Viele vermuten, dass Marius aufgrund seines prominenten Hintergrunds als Sohn der Kronprinzessin bevorzugt behandelt wurde. Der Fachmann widerspricht dieser Einschätzung: "Ich glaube nicht, dass Marius eine Vorzugsbehandlung erhalten hat, weil er der Sohn der Kronprinzessin ist." Er meint jedoch, dass der schwere Gesundheitszustand seiner Mutter bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben dürfte. "In den vergangenen Jahren haben Mette-Marit und Marius wenig Mutter-Sohn-Zeit zusammen verbracht. Marius führte ein ausschweifendes Partyleben, und immer, wenn er in Schwierigkeiten geriet, retteten ihn seine Mutter und sein Stiefvater Kronprinz Haakon", erklärt der Experte.

Marius Borg Høiby und Mette-Marit von Norwegen
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Mette-Marit feiert den norwegischen Verfassungstag in Skaugum, Oslo, am 17. Mai 2026
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Prinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby bei der Jubiläums-Garden-Party in Trondheim 2016
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