Ex-Insassen: Marius Borg Høiby wird es im Knast schwer haben

Ex-Insassen: Marius Borg Høiby wird es im Knast schwer haben

- Promiflash Redaktion
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Nach seiner Verurteilung zu vier Jahren Haft muss sich Marius Borg Høiby (29) auf einen völlig neuen Alltag einstellen. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) wurde vergangene Woche unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen sowie der Misshandlung seiner Ex-Freundin Nora Haukland schuldig gesprochen. Wie das norwegische Magazin Se og Hør berichtet, dürfte Marius seine Haft im Ila-Gefängnis in Bærum verbringen. Dort erwarten ihn laut aktuellen und ehemaligen Insassen deutlich andere Bedingungen als im Osloer Gefängnis, in dem er zuletzt in Untersuchungshaft saß. Für ihren Bericht sprach die Zeitung mit mehreren Häftlingen, die eine klare Einschätzung abgeben. Ihr Urteil: "Er wird ganz unten in der Hierarchie landen."

Demnach könnte Marius vor allem aufgrund seiner Bekanntheit und seiner Verurteilung einen schweren Stand haben. Die Insassen warnen laut Se og Hør davor, dass ihn im Gefängnis ein deutlich härteres Umfeld erwartet. Sein prominenter Hintergrund als Sohn der norwegischen Kronprinzessin verschafft ihm dort keine Vorteile. Im Gegenteil: Gerade seine öffentliche Bekanntheit könnte zusätzliche Aufmerksamkeit auf ihn ziehen. Für Marius wäre das eine weitere bittere Entwicklung. Erst kurz vor der Urteilsverkündung hatte er vergeblich gehofft, aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden. Ein Gericht hatte zunächst entschieden, ihn freizulassen, doch die Staatsanwaltschaft legte erfolgreich Beschwerde ein. Das Berufungsgericht kam zu dem Schluss, dass eine weitere Inhaftierung notwendig sei. Sein Anwalt Petar Sekulic zeigte sich damals enttäuscht und sprach von mangelndem Verständnis für die besondere Situation seines Mandanten.

Noch ist allerdings nicht endgültig entschieden, wann Marius seine Strafe antreten muss. Der 29-Jährige will Berufung gegen das Urteil einlegen. Bis über diese entschieden wurde, dürfte die Debatte um den wohl bekanntesten Häftling Norwegens weitergehen. Sollte das Urteil auch nach dem Berufungsverfahren Bestand haben, wartet auf Marius nicht nur der Verlust seiner Freiheit. Nach Einschätzung der ehemaligen Insassen könnte ihn im Ila-Gefängnis auch ein schwieriger Platz innerhalb der dortigen Hierarchie erwarten. Die Warnung der Häftlinge fällt jedenfalls eindeutig aus: Für den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit dürfte der Start hinter Gittern alles andere als leicht werden.

Marius Borg Høiby beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
Imago
Marius Borg Høiby beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
Marius Borg Høiby  bei einer Feier in Trondheim, 23. Juni 2016
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Marius Borg Høiby bei einer Feier in Trondheim, 23. Juni 2016
Kronprinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
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Kronprinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby beim 25-jährigen Thronjubiläum von König Harald in Trondheim, 23. Juni 2016
Glaubt ihr, dass Marius im Ila-Gefängnis wirklich "ganz unten" in der Hierarchie landen wird?