"The Boys"-Macher reagiert auf Fan-Kritik am Serienfinale
Das Finale der Amazon-Serie The Boys hat eine heftige Debatte ausgelöst. Viele Fans zeigten sich vom Ende der letzten Staffel enttäuscht und machten ihrem Ärger lautstark in den sozialen Netzwerken Luft. Nun hat sich Serienschöpfer Eric Kripke (52) in einem Interview mit ScreenRant zu der massiven Kritikwelle geäußert. Er betonte, dass der Online-Aufschrei seiner Meinung nach nicht die Mehrheit der Zuschauer widerspiegele – und stellte klar, dass er trotz des Gegenwinds hinter seinen kreativen Entscheidungen stehe.
Gleichzeitig nahm Eric die Reaktionen nicht einfach auf die leichte Schulter. Für ihn sei es durchaus ein positives Zeichen, dass die Serie überhaupt so starke Gefühle hervorrufe. Schon zu Beginn der Produktion der finalen Staffel hatte das Autorenteam festgelegt, welche Figuren leben und welche sterben würden. Die eigentliche Herausforderung beim Schreiben habe laut Eric nicht in diesen Entscheidungen selbst gelegen, sondern in der Struktur: Jede Hauptfigur sollte im großen Showdown ihren eigenen Moment bekommen. Die gespaltenen Meinungen spiegeln sich auch in den Zahlen auf Rotten Tomatoes wider.
Während Fachkritiker die letzte Staffel noch mit 93 Prozent bewerteten, vergab das Publikum dort nur 50 Prozent – ein deutlicher Einbruch im Vergleich zu den Anfangsstaffeln, die beim Publikum noch Werte von 90 und 83 Prozent erreichten. Für das Franchise bedeutet das Ende von "The Boys" aber noch nicht den Abschluss. Eric arbeitet bereits an dem Spin-off "Vought Rising", das sich rund um die Charaktere Soldier Boy (gespielt von Jensen Ackles, 48) und Stormfront (gespielt von Aya Cash) dreht. Die Dreharbeiten dazu wurden im März abgeschlossen, der Start bei Prime Video ist für 2027 geplant.









