So geht das Leben für Mette-Marit mit Spenderlunge weiter
Mit einer erfolgreich verlaufenen Lungentransplantation hat Kronprinzessin Mette-Marit (52) die Öffentlichkeit in dieser Woche in Schock versetzt. Der Eingriff wurde für gelungen erklärt, doch das norwegische Königshaus machte gleichzeitig klar, dass die Frau von Kronprinz Haakon (52) noch für mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben und von der Öffentlichkeit abgeschirmt werden wird. Für Mette-Marit beginnt jetzt die vielleicht anspruchsvollste Phase ihres Lebens – und Experten sind sich einig: Der Weg zurück zu einem normalen Alltag wird lang und beschwerlich sein.
Die wohl gravierendste Veränderung beginnt bereits im Krankenhausbett. Um eine Abstoßung der neuen Lunge zu verhindern, muss Mette-Marit ab sofort dauerhaft immunsupprimierende Medikamente nehmen. Das geschwächte Immunsystem bedeute auch, dass die Kronprinzessin künftig deutlich vorsichtiger im Umgang mit Menschen sein müsse – besonders während der Erkältungs- und Grippesaison. Monarchie-Expertin Tove Taalesen, die früher selbst im Schloss arbeitete, betont gegenüber Dagbladet, dass davon auch Mette-Marits royale Pflichten betroffen sein werden: "Wir müssen wohl die Erwartung loslassen, dass sie in eine Vollzeitstelle zurückkehrt, wie wir sie kennen. Ihr Arbeitspensum muss ihrer Gesundheit angepasst werden. Es wird wohl noch lange dauern, bis wir die Kronprinzessin wieder bei normalen Aufgaben für das Königshaus sehen."
Hoffnung gibt in dieser Situation ein Blick auf Schweden – genauer gesagt auf Prinz Daniel (52). Er unterzog sich am 27. Mai 2009 nach einer akuten Verschlechterung seines Gesundheitszustandes einer rund sechsstündigen Nierentransplantation am Karolinska-Universitätsklinikum in Stockholm. Die Spenderniere bekam er von seinem eigenen Vater, Olle Westling. Lange hatte der Prinz, der an einem angeborenen Nierenleiden erkrankt war, die Öffentlichkeit über seine Erkrankung im Dunkeln gelassen. Erst 2017 sprach er offen darüber. Dass er seitdem wieder vollumfänglich als Mitglied des schwedischen Königshauses tätig ist, könnte auch Mette-Marit und den Anhängern der norwegischen Royals Mut machen.









