Kerzenhalter bringen bei "Bares für Rares" Megasumme ein
Kerzenhalter bringen bei "Bares für Rares" Megasumme einZDF / Frank W. HempelZur Bildergalerie

Kerzenhalter bringen bei "Bares für Rares" Megasumme ein

- Sandrine Palme
Lesezeit: 2 min
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Ein ganz besonderer Schatz aus vergangenen Zeiten sorgte in der aktuellen Folge von Bares für Rares für großes Aufsehen. Christiane aus Hamburg brachte am 19. Juni 2026 im Pulheimer Walzwerk ein Paar antiker Silberkerzenleuchter mit, die sie von einer verstorbenen Freundin geerbt hatte. Der letzte Wunsch der Freundin: Die Leuchter sollen verkauft und in gute Hände gegeben werden. Expertin Wendela Horz war von den Stücken sofort begeistert und kündigte an, dass es sich um etwas "ganz Besonderes" handele – und das sollte sich kurz darauf im Händlerraum eindrucksvoll bestätigen.

Wie Bild berichtet, stellte sich bei der Expertise heraus, dass es sich um sogenannte Meißonier-Leuchter im Rokoko-Stil handelt, die anhand ihrer Punzen den 1770er-Jahren zugeordnet werden konnten – die Stücke sind also über 250 Jahre alt. Trotz kleinerer Reparaturen und Gebrauchsspuren seien sie gut erhalten, so Wendela. Besonders wertvoll mache sie die Tatsache, dass es sich noch um ein originales Paar handele – bei so alten Silberobjekten alles andere als selbstverständlich. Christiane hatte sich für den Verkauf 1.000 Euro erhofft, doch damit war die Expertin "ganz und gar nicht einverstanden": Allein der Silberwert liege bereits bei rund 1.200 Euro, die Taxe setzte sie schließlich auf 2.000 Euro. Im Händlerraum entwickelte sich dann ein echter Bieter-Krimi. Die Gebote starteten bei 800 Euro und kletterten immer weiter nach oben, bis Händler Friedrich Häusser bei 2.600 Euro den Zuschlag bekam – und damit die Experteneinschätzung deutlich übertraf. Händler Wolfgang Pauritsch (54) zog am Ende ein passendes Fazit gegenüber dem ZDF: "Das waren die besten Kerzenleuchter oder einer der besten Kerzenleuchter, die wir bislang hier gesehen haben."

"Bares für Rares" gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und läuft im ZDF. Moderator Horst Lichter (64) führt die Verkäufer dabei durch die Expertise und begleitet sie auf dem Weg in den Händlerraum, wo die Raritäten dann unter den Sammlern versteigert werden. Das Konzept der Show: Privatpersonen bringen Gegenstände mit, die zunächst von Experten bewertet und anschließend an eine Gruppe fester Händler verkauft werden – sofern der Verkäufer sich dazu entschließt.

Horst Lichter und die "Bares für Rares"-Händler
ZDF / Frank W. Hempel
Horst Lichter und die "Bares für Rares"-Händler
Wendela Horz, "Bares für Rares"-Expertin
© ZDF/Frank Hempel
Wendela Horz, "Bares für Rares"-Expertin
Wolfgang Pauritsch, "Bares für Rares"-Händler
N.Rupp/Bauer Stars&Stories/ ActionPress
Wolfgang Pauritsch, "Bares für Rares"-Händler
Wie findet ihr die Entscheidung, den letzten Wunsch zu erfüllen und die Leuchter zu verkaufen?