Donald Trumps lasches G7-Händeschütteln sorgt für Aufsehen
Beim G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains hat US-Präsident Donald Trump (80) für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Videos vom Treffen der Staatschefs verbreiteten sich rasend schnell in den sozialen Medien, denn Donalds Händedruck mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron (48) ließ die Zuschauer aufhorchen. Statt seines sonst bekannt aggressiven Greifstils wirkte der Händedruck dieses Mal ungewohnt lasch und kraftlos. Im Netz spekulierten Nutzer laut OK! darüber, ob dahinter Erschöpfung, eine versteckte Botschaft oder schlicht Desinteresse stecken könnte.
Eine ganz andere Szene spielte sich kurz darauf mit Brigitte Macron (73) ab: Hier zeigte Donald wieder seinen gewohnten Zugkraft-Stil – der Händedruck soll laut Berichten rund 14 Sekunden gedauert haben. Für Schlagzeilen sorgte beim Gipfel aber noch ein weiterer Moment: Bei einem Treffen mit Tech-Größen, darunter OpenAI-Chef Sam Altman und DeepMind-CEO Demis Hassabis, beschwerte sich Trump hörbar über seinen Stuhl. "Haben Sie ihn hochgestellt? Schau dir selbst in einem Foto an und frag dich: Was ist passiert? Ich hatte den niedrigsten Stuhl im ganzen Raum", war er auf einer Aufnahme zu hören. Kanadas Premierminister Mark Carney bot daraufhin seinen eigenen Platz an – mit einem Schmunzeln: "Donald, Donald, Donald. Ich habe den Stuhl des Generals." Der US-Präsident nahm dankend an: "Oh, das ist viel besser."
Körpersprache-Expertin Traci Brown erklärte gegenüber dem Newsportal, warum solche Szenen im Netz so viel Aufmerksamkeit erregen: "Körpersprache ist das limbische System des Körpers bei der Arbeit. Es nimmt winzige Signale auf, die du vielleicht nicht bewusst wahrnimmst, und übersetzt sie in Gefühle." Gleichzeitig mahnte die Verhaltensanalytikerin zur Vorsicht: "Der Kontext einer Situation liefert die eigentliche Bedeutung eines Verhaltens. Und dieser Kontext ist von außen manchmal unmöglich wirklich zu erfassen." Donald ist für seinen markanten Händedruck schon seit Jahren bekannt – sein fester, oft ruckartiger Griff wurde bei früheren Gipfeln und Staatsbesuchen bereits vielfach kommentiert und analysiert.








